Shopware 6 Konfiguration

von | Juli 11, 2022 | Alle, Shopware, Shopware 6 | 0 Kommentare

Bevor wir mit unserem Shop loslegen können, müssen einige Dinge konfiguriert werden. Nicht jeder Shop hat die gleichen Versandkosten, Zahlungsanbieter oder Verkaufskanäle. In diesem Teil sollen die wichtigsten Einstellungen, die für einen technisch reibungslosen Start mit dem Shop notwendig sind. Darum kümmern wir uns nun um die Shopware 6 Konfiguration.

Übersicht:

Konfigurationsassistent
Gleich nachdem wir ins Frontend geleitet werden und Willkommen geheißen werden gibt es einen weiteren Assistenten, der uns durch die wichtigsten Schritte bei der Konfiguration des Shops begleitet.

1. Daten-Import

Im ersten Schritt können wir entscheiden, ob wir einen Shop migrieren, Demodaten benutzen oder einfach so weitermachen, um mit einem leeren Shop zu starten. Wählen wir, wie hier in diesem Beispiel Demodaten aus, dauert es einen kurzen Moment und es erscheint eine Bestätigung. Hiernach klicken wir weiter.

Shopware 6 Konfiguration - Daten-Import

Shopware 6 Konfiguration – Daten-Import

2. Standardwerte

Hier wählen wir eigentlich nur eine Sache aus, nämlich die zu nutzenden Verkaufskanäle. Was das genau ist, erklären wir später noch einmal. Im Regelfall wählen wir hier den Kanal aus, dessen Namen wir zuletzt in der Konfiguration festgelegt haben. In diesem Fall also: Test Shop.
Man kann Headless auch gleich mit eintragen und später noch einmal entscheiden, welche Verkaufskanäle aktiviert / deaktiviert werden sollen. In dem man den Verkaufskanal hier auswählt, bestimmt man, dass neu eingebundene Artikel diesen Kanälen automatisch zugewiesen werden.
Über den Link Sichtbarkeit für ausgewählte Verkaufskanäle einstellen, kann außerdem noch einmal genauer eingestellt werden, dass die Produkte in bestimmten Bereichen des Shops nicht angezeigt werden sollen. Hierbei kann die Anzeige aus den Produktlisten oder aus den Produktlisten und der Suche gleichzeitig ausgeblendet werden.

Shopware 6 Konfiguration - Standardwerte

Shopware 6 Konfiguration – Standardwerte

3. Mailer Einstellungen

Hier bieten sich 2 Optionen an:
Lokalen E-Mail Agenten verwenden
Eigenen SMTP Server verwenden
Für den Einsteiger empfehlen wir den lokalen E-Mailagenten, einfach, weil es einfacher und schneller eingerichtet ist. Wie man unter den Auswahlboxen in hellem grau so gerade noch erkennen kann, heißt es dort: “Alle Mailing-Konfigurationen können auch später noch bearbeitet werden.“

Shopware 6 Konfiguration - Mailer Einstellungen

Shopware 6 Konfiguration – Mailer Einstellungen

Im zweiten Schritt werden wir gefragt, ob die Mails synchron (sendmail Parameter -bs) oder asynchron (sendmail Parameter -t) versendet werden sollen. Shopware empfiehlt den synchronen Versand, wobei man hier vorsichtshalber beim Hoster anfragen sollte, ob diese Funktion auch unterstützt wird.

In der Praxis unterscheiden sich die beiden Optionen dadurch, dass es nur mit dem synchronen Versand möglich ist, im Falle eines Fehlers eine Fehlermeldung ausgeben zu lassen.

Weitere Informationen zu den Mailer Einstellungen finden wir in den Shopware Docs unter:
https://docs.shopware.com/de/shopware-6-de/einstellungen/mailer

PayPal Konfiguration
Shopware ohne PayPal? Undenkbar. Daher gehört es auch auf die Roadmap des Konfigurationsassistenten. Wir können den Punkt vorerst überspringen oder mit einem Klick auf Konfigurieren die erforderlichen Werte eintragen. Da dieser Punkt, sofern man noch keine Client-ID und kein Client-Secret hat, etwas komplizierter ist, beschreiben wir die Einrichtung von PayPal etwas später an einem anderen Punkt in diesem Beitrag.

Shopware 6 Konfiguration - PayPal Konfiguration

Shopware 6 Konfiguration – PayPal Konfiguration

4. Shopware Markets

Hier heißt es: “Shopware Markets gibt Dir die Möglichkeit, Deinen Shop mit den Marktplätzen von Amazon und eBay zu verbinden und erlaubt, Produkte und Bestellungen so einfach wie nur möglich zu übertragen. Wir haben Shopware Markets erstellt, um mithilfe von Verkaufskanälen Dein Business noch weiter wachsen zu lassen, *¹”
Außer diesen Satz zu lesen und die schönen Logos von Ebay und Amazon zu betrachten kann man hier aber nicht. Es kann aber auch sein, dass ich blind bin oder meine Maus kaputtgegangen ist. Ok, doch unten wird noch das Sternchen aufgelöst und darauf hingewiesen, dass man den Service abonnieren muss, um die Funktion nutzen zu können. Man könnte es als eine Art Magnalister Light betrachten. Magnalister erlaubt es ebenfalls, die Produkte aus seinem Shopware Shop bei Ebay, Amazon, aber auch noch bei einem Dutzend weiteren großen Marktplätzen anzubieten.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware Markets

Shopware 6 Konfiguration – Shopware Markets

Shopware Markets gibt es aber leider nicht mehr. :(

5. Erweiterungen

Mit Erweiterungen sind Plugins gemeint. Wähle hier ein Land aus, um Dir ein paar gute Plugins empfehlen zu lassen, die Du auch gleich von hier aus installieren kannst. Nachdem das Land ausgewählt wurde, kann man sich aus folgenden Kategorien Vorschläge geben lassen:

-Bezahlung
-Versand & Ausführung
-ERP
-Recht
-Tools

Shopware 6 Konfiguration - Erweiterungen

Shopware 6 Konfiguration – Erweiterungen

6. Shopware Account – Anmeldung

Ein Shopware Account ist essenziell für jeden Shopware 6 Shop. Der Account verbindet Deinen Shop mit dem Shopware Dashboard. Gekaufte Plugins und Themes werden über den Account durch die Lizenz Regelung nur in Deinem Shop und dem dazugehörigen Account funktionieren. Daher ist wichtig, dass Dein Shopware Account richtig eingerichtet und mit Deinem Shop verbunden ist.

Hier tragen wir unseren Shopware Account ein. Voraussetzung hierfür ist, dass wir uns bereits einen Account angelegt haben. Die E-Mail-Adresse fungiert hierbei als unsere Shopware ID. Die Shopware ID gilt als Erkennungsmerkmal jedes Shopbetreibers, mit der Du Dich im Shopware Forum, Store und Deinem Shop anmelden kannst. Um Updates auf Deine gekauften Plugins und Themes zu erhalten, musst Du Dich unbedingt mit Deiner ID in Deinem Shopware Account anmelden.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware Account - Anmeldung

Shopware 6 Konfiguration – Shopware Account – Anmeldung

7. Shopware Store

Im letzten Schritt können wir auch noch einmal gesondert den Shopware Store aktivieren. Sofern unser Shop bald online gehen soll und wir Plugins aus dem Store nutzen möchten, dann ist dieser Punkt natürlich essenziell und wir sollten diese Funktion unbedingt aktivieren.
Dann kann auch schon wieder gratuliert werden, denn spätestens jetzt wurde der Grundstein für einen Shopware 6 Shop gelegt.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware Store

Shopware 6 Konfiguration – Shopware Store

8. Wartungsmodus aktivieren

Wenn wir an einem Live-Shop, bzw. an einer Umgebung, die bald online gehen soll, arbeiten, sollten wir auch den Wartungsmodus aktivieren, damit unsere Kunden auf keinen Seiten mit Anzeige-Fehlern o.ä. landen.

Shopware 6 Konfiguration - Wartungsmodus aktivieren-1

Shopware 6 Konfiguration – Wartungsmodus aktivieren-1

Mit dem Wartungsmodus verstecken wir unsere Webseite vor dem Besucher, bis sie bereit ist für die Öffentlichkeit.
Um den Wartungsmodus für unseren Shop zu aktivieren, klicken wir in der Sidebar auf den Verkaufskanal, der später den Wartungsmodus Bildschirm zeigen soll.
In meinem Fall möchte ich den Wartungsmodus für den Verkaufskanal “Dev-Umgebung” aktivieren. Deshalb klicke ich auf Verkaufskanal. Jetzt befinden wir uns in den Einstellungen des Verkaufskanals.

Shopware 6 Konfiguration - Wartungsmodus aktivieren-2

Shopware 6 Konfiguration – Wartungsmodus aktivieren-2

An dieser Stelle scrollen wir bis zum Ende der Seite. Dort finden wir den Punkt Status.

Shopware 6 Konfiguration - Wartungsmodus aktivieren-3

Shopware 6 Konfiguration – Wartungsmodus aktivieren-3

Uns interessiert der Punkt Wartungsmodus und der links dazugehörige Schalter. Klicken wir jetzt auf den Schalter, wird der Wartungsmodus aktiviert.
Der Administrator-Bereich bleibt natürlich für uns weiterhin erreichbar unter: www.Domain.de/admin – Laden wir also unsere Shop-Seite neu, sollten wir nun folgendes zu sehen bekommen:

Shopware 6 Konfiguration - Wartungsmodus aktivieren-4

Shopware 6 Konfiguration – Wartungsmodus aktivieren-4

Wollen wir aber auch das Frontend als Administrator zu sehen bekommen, müssen wir unsere IP Whitelisten. Dafür müssen wir erst einmal herausfinden, wie unsere IP lautet. Dafür suchen wir nach in Google nach: Wie ist meine IP? Man kann auch die Webseite: https://wieistmeineip.de aufrufen.
Auf dieser Seite bekommen wir dann oben eine Zahlenreihenfolge wie – 22.222.2222.22 angezeigt. Diese fügen wir dann in das Feld “Whitelist für IP-Adressen” ein und klicken oben rechts auf speichern. Jetzt bekommen alle anderen die Wartungsseite zu sehen, nur die White Gelistete IP kann auf das Frontend zugreifen.

Sollen mehrere Leute Zugriff auf den Shop erhalten, so können wir auch weitere IP-Adressen dort eintragen, wichtig ist, dass die Adressen durch ein Leerzeichen voneinander getrennt sind.

Noch ein Tipp: Wer seine IP-Adresse bei wieistmeineip.de kopiert, muss darauf achten , dass bei IPV6 Adressen die Buchstaben kleingeschrieben werden müssen. Kopiert man die IP mit Großbuchstaben, funktioniert es nicht.

9. Verkaufskanäle

Shopware 6 kommt mit dem API-First Ansatz und ist besonders dafür geeignet, seinen Shop an unterschiedlichste Verkaufskanäle anzubinden.

Shopware 6 Konfiguration - Verkaufskanäle - 1

Shopware 6 Konfiguration – Verkaufskanäle – 1

Das ging grundsätzlich mit Shopware 5 zwar auch schon, jedoch sollen diese Prozesse mit Shopware 6 intuitiver abgebildet und einfacher eingerichtet werden können.

Wollen wir einen neuen Verkaufskanal anlegen, klicken wir in der linken Sidebar einfach auf das kleine Plus neben Verkaufskanäle. Danach müssen wir entscheiden, welche Art von Verkaufskanal wir anlegen wollen.

Shopware 6 Konfiguration - Verkaufskanäle - 2

Shopware 6 Konfiguration – Verkaufskanäle – 2

Storefront
Wollen wir einen Storefront Verkaufskanal anlegen, klicken wir einfach auf Verkaufskanal anlegen rechts neben Store front.
Jetzt befinden wir uns im Einstellungsbereich unseres neuen Verkaufskanals. Ein Storefront Verkaufskanal ist in der Form der “normale” Shop, den man so kennt und der dem User im Frontend als HTML Seite präsentiert wird.

Name:
Dieser Name wird nur an internen Stellen verwendet.
Einstiegspunkt Hauptnavigation:
Hauptnavigation Ebenen:
Einstiegspunkt Footer Navigation:
Einstiegspunkt Servicenavigation:
Kundengruppe:
Länder:
Sprachen:

Stammdaten
Im Einstellungsbereich der Shopware Stammdaten können wir die grundlegenden Einstellungen noch einmal genauer nachjustieren.
Um die Stammdaten zu bearbeiten, klicken wir in der linken Sidebar des Administrations-Bereiches auf Einstellungen -> System -> Stammdaten.

Shopware 6 Konfiguration - Stammdaten

Shopware 6 Konfiguration – Stammdaten

In diesem Bereich gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu beachten. Daher erkläre ich nur kurz und knapp zu jedem Punkt etwas.
Generell wählen wir hier unsere bevorzugte Option individuell aus.

Shopname
Hier können wir den Namen unseres Shops nachträglich anpassen.

10. Zahlungen akzeptieren

Vorkasse
Die Vorkasse Zahlungsart ist mit Abstand am einfachsten einzurichten und sorgt dafür, dass man theoretisch noch am Tag der Shopware 6 Installation seine Produkte zum Verkauf anbieten kann.

Das Prinzip ist älter als die Pyramiden: Der Kunde zahlt sein Produkt im Voraus und bekommt es dann per DHL, UPS oder Pyramid Parcel Service zugestellt. Das Risiko liegt hier beim Kunden – jedoch kann dieses mit einem Käuferschutz von Trusted Shops minimiert und der Kauf für den Kunden damit attraktiver werden.
Geht zum Einrichten der Zahlungsart Vorkasse in folgenden Bereich: ….

Zahlung auf Rechnung
Diese Zahlungsart ist gerade im B2B-Bereich gängig und üblich. Der Nachteil: Kunden können alles Mögliche im Shop bestellen, kriegen die Ware, setzen sich nach Curaçao ab ohne die Rechnung zu begleichen und begießen ihr Glück bei Bacardi am Beach.
Um den “Curaçao-Fall” zu vermeiden, gibt es unterschiedliche Werkzeuge. Eine davon ist es, dem Kunden den Kauf auf Rechnung erst nach einer zuvor festgelegten Anzahl an Bestellungen (z.B.: 3) als Zahlungsoption anzubieten. Das kann über den Rule Builder geregelt werden. Zusätzlich gibt es auch Unternehmen, die den Kauf auf Rechnung absichern und das Geld sogar vorab bezahlen, sodass es sich für den Shopbetreiber so anfühlt, als hätte der Kunden per Vorkasse bezahlt.
Aber eins nach dem anderen. Erst einmal gehen wir davon aus, dass wir einfach auf Risiko spielen und alle Produkte, egal zu welchem Preis und egal von welchen Kunden, auf Rechnung zahlen lassen wollen. Hierfür zeigen wir euch also erst einmal wie man die Zahlung auf Rechnung ganz einfach für eure entsprechenden Sales Channel aktiviert.

Mittlerweile ist es jedoch üblich geworden, die Zahlung auf Rechnung mit / über PayPal abzuwickeln. Der oben bereits angedeutete Vorteil: Man bekommt das Geld vorab von PayPal, muss nicht lange warten und kann ruhig schlafen.
Zahlung per Nachnahme
Lastschriftzahlung

11. PayPal einrichten

Das Paypal-Plugin ist für viele Online-Shopbetreiber eines der wichtigsten Plugins. Natürlich darf eine Anbindung an den beliebten Zahlungsanbieter auch in Shopware nicht fehlen. Bei Shopware 5 und 6 bekommen wir das Plugin sogar direkt vorinstalliert und müssen es nur noch konfigurieren. In diesem Kapitel zeige ich dir, wie du das Plugin richtig konfiguriert und für die ersten Verkäufe vorbereitest.
Zuerst müssen wir in den Plugin-Bereich unseres Shops.
Einstellungen > Plugins
Nach der Installation sollte das Plugin bereits in der Liste angezeigt werden.

Shopware 6 Konfiguration - PayPal einrichten - 1

Shopware 6 Konfiguration – PayPal einrichten – 1

Dieses sollte normalerweise noch Deaktiviert sein. Um es zu aktivieren, drücken wir auf den Schalter links neben Deaktiviert.
Das Aktivieren des Plugins kann je nach Hoster einige Sekunden in Anspruch nehmen. Nach der Aktivierung wählen wir die drei Punkte aus und klicken auf Konfiguration.

Shopware 6 Konfiguration - PayPal einrichten - 2

Shopware 6 Konfiguration – PayPal einrichten – 2

Jetzt sind wir in den Einstellungen des Plugins.

Shopware 6 Konfiguration - PayPal einrichten - 3

Shopware 6 Konfiguration – PayPal einrichten – 3

Wie man sieht, kann man in der ersten Zeile beim Punkt Sales Channel Switch bestimmen, für welchen Sales Channel Paypal aktiv sein soll. Hierbei können wir einen spezifischen Channel bestimmen oder die Einstellung bei alle Verkaufskanäle belassen. Zudem haben wir noch die Möglichkeit, PayPal als Standard-Zahlungsart zu definieren. Hierfür klicken wir den Setze Paypal als Standard Button und schon ist die Sache geritzt.
Zu aller erst erwartet das Plugin von uns unsere API-Zugangsdaten – diese finden wir mit einem Klick auf den Button Hole API Zugangsdaten.

Shopware 6 Konfiguration - PayPal einrichten - 4

Shopware 6 Konfiguration – PayPal einrichten – 4

WICHTIG: Wollen wir Paypal nur testen, müssen wir weiter unten die Sandbox Zugangsdaten eintragen und nicht die normalen API-Daten. Nachdem wir die Daten eingegeben haben, klicken wir auf den „Zugangsdaten testen“ Button. Sollten alle Daten richtig eingetragen worden sein, erhalten wir oben rechts eine Meldung, die dies bestätigt.
Warenkorb übertragen
Wenn wir dieses Feld aktivieren, werden unsere Warenkorbdaten an PayPal übertragen.
Eigener Markenname auf der PayPal-Seite

Shopware 6 Konfiguration - PayPal einrichten - 5

Shopware 6 Konfiguration – PayPal einrichten – 5

In dieses Feld tragen wir unseren Firmennamen oder Markennamen ein.

PayPal-Landingpage:

Shopware 6 Konfiguration - PayPal einrichten - 6

Shopware 6 Konfiguration – PayPal einrichten – 6

Hier können wir auswählen, auf welche PayPal-Seite wir unsere Kunden nach dem Klicken auf den Kaufen-Button schicken. Für gewöhnlich haben die meisten Kunden bereits einen PayPal Account. Daher sollten wir die Auswahl auf „Anmeldung“ stellen.
Bestellnummer übertragen:
Wenn wir dieses Feld aktivieren, übertragen wir die Bestellnummer aus unserem System direkt an PayPal mit den normalen Kaufdaten.
Bestellnummer-Präfix:

Shopware 6 Konfiguration - PayPal einrichten - 7

Shopware 6 Konfiguration – PayPal einrichten – 7

Nun können wir noch einen Präfix vergeben, also etwas, was vor die Bestellnummer geschrieben wird. Beispielsweise geben wir MeinShop als Präfix ein. Nun lauten die übertragenen Bestellnummern nicht mehr : 0400034030340, sondern MeinShop_0400034030340.
Paypal Express Check-out
Jetzt wird es spannend, jeder von uns kennt sicher den kleinen gelben Button mit „Sofort, mit Paypal kaufen“. Hierbei umgehen wir den normalen Bestellprozess und kommen direkt zur Zahlung. Nun müssen wir entscheiden, an welchen Stellen wir in unserem Shop unseren Kunden diese Option bieten wollen. Direkt unter dieser Option können wir noch entscheiden, in welcher Farbe der Button erscheinen soll. Mit der Button Form können wir noch entscheiden, ob der Button rund oder eckig sein soll.
Ebenfalls können wir hier auch nochmal entscheiden, ob beim Express Check-out die Warenkorb-Daten an PayPal gesendet werden sollen oder nicht.
SEO-Tipp: Wenn Sie ein Ladezeiten-Fanatiker sind, empfehlen wir den Paypal Express Check-out deaktiviert zu lassen.
Ratenzahlung
An diesem Punkt können wir entscheiden, ob wir den Banner für die PayPal Ratenzahlung aktivieren wollen. Wichtig hierbei zu wissen ist, dass wir die gesamte Summe trotzdem direkt von PayPal bekommen. Der Kunde bezahlt die Raten also bei PayPal ab und nicht bei uns. So sind wir als Verkäufer direkt auf der sicheren Seite.
Paypal Plus
PayPal Plus bietet unseren Kunden noch mehr Zahlungsmöglichkeiten. Lastschrift, Kreditkarte und Kauf auf Rechnung ist nach Aktivieren der PayPal Plus Funktion für unsere Kunden verfügbar.
Um PayPal Plus in unserem Shop zu aktivieren, müssen wir uns erst einmal anschauen, wie wir uns für das PayPal Plus Programm registrieren.
Dazu rufen wir folgende Seite auf:
https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/paypal-plus

Shopware 6 Konfiguration - PayPal einrichten - 8

Shopware 6 Konfiguration – PayPal einrichten – 8

Jetzt müssen wir auf den riesigen blauen Button mit “PayPal Plus beantragen” klicken. Danach geben wir unsere PayPal E-Mail in das dafür vorgesehen Feld ein.
Nun müssen wir uns entscheiden: Wollen wir unseren vorhanden PayPal Account für die Abrechnungen benutzen oder einen neuen gesonderten Account anlegen? Nachdem wir diese Auswahl getroffen haben, sehen wir eine Erfolgsmeldung auf unserem Bildschirm.

Shopware 6 Konfiguration - PayPal einrichten - 9

Shopware 6 Konfiguration – PayPal einrichten – 9

Jetzt gehen wir nur noch einmal in die Einstellungen und aktiviert die Funktion und macht anschließend bei Bedarf noch weitere Einstellungen. Danach stehen die neuen Zahlungsarten auch schon zur Verfügung.
Achtung: Nachdem wir alles konfiguriert haben, klicken wir noch auf „Speichern“
– Und schon akzeptiert unser Shop PayPal und PayPal Plus als Zahlungsmöglichkeit.

12. Zahlungsanbieter Plugins

Wenn wir einen gut laufenden Shop aufbauen wollen, ist es wichtig für jeden Kunden die passende Zahlungsmethode anzubieten. Also, welche Zahlungsmethoden sind wichtig? Und welche Plugins muss ich dafür installieren?
Mollie
Mollie gehört zu den neuen Sternen am Zahlungsanbieter Himmel, wobei sich die Zufriedenheit der Nutzer von Update zu Update schlagartig ändern kann. Während für eine ganze Weile alle Leute sehr zufrieden waren, kommen dann auch immer mal wieder Phasen von viel Nörgelei in der Plugin-Bewertung.
Das Besondere an Mollie: Man kann damit gleich über ein Dutzend Zahlungsanbieter auf einmal an seinen Shopware 6 Shop anbinden. So müssen nicht mit jedem Anbieter einzeln Verträge angeschlossen werden, sondern es läuft alles unter einem Deckel.
Stripe
Auch der bekannte Zahlungsanbieter Stripe bietet im Community-Store bereits sein Plugin zum kostenlosen Download an. Mit Stripe kann unser Shop folgende Zahlungsmethoden akzeptieren: GiroPay, Klarna, Ideal, Bancontact, Sepa Direct und sofort.
Klarna
Ebenfalls Klarna hat bereits im Store ihr Plugin gelistet. Mit dem Klarna Plugin können wir alle bekannten Services wie: Klarna Rechnung, Klarna sofort und Klarna Ratenkauf akzeptieren.

13. Hersteller anlegen

Wollen wir in unserem Shop einen neuen Hersteller anlegen, müssen wir erst einmal wissen, wo wir dies tun können. Dafür klicken wir in der linken Sidebar auf den Menüpunkt Kataloge -> Hersteller.
Nun öffnet sich eine Liste, in der wir alle bereits eingetragenen Hersteller finden. Haben wir die Demodaten installiert, sind bereits von Shopware Beispiel Hersteller angelegt worden – Wenn nicht ist die Liste leer.

Shopware 6 Konfiguration - Hersteller anlegen - 1

Shopware 6 Konfiguration – Hersteller anlegen – 1

Wollen wir jetzt einen neuen Hersteller anlegen, klicken wir oben rechts auf Hersteller anlegen.

Shopware 6 Konfiguration - Hersteller anlegen - 2

Shopware 6 Konfiguration – Hersteller anlegen – 2

Auf der nun folgenden Seite müssen wir die Informationen unseres Herstellers nun eintragen.
Name: Hier tragen wir den korrekten Namen des Herstellers ein
Webseite: Hier kopieren wir den Link zu der Herstellerseite rein.
Logo: In diesem Bereich laden wir das Logo des Herstellers hoch.
Beschreibung: Hier ist wichtig auf die bekannten SEO Regeln zu achten, da diese Beschreibung von Suchmaschinen indexiert wird.
Haben wir alle Informationen nun eingetragen, klicken wir einfach nur noch auf Speichern. Nun können wir unseren Produkten unseren neuen Hersteller zuweisen.

14. E-Mail Templates anpassen

Wenn wir mit unseren Kunden kommunizieren wollen, ist das richtige Auftreten wichtig. Dafür ist die Bearbeitung der E-Mail Templates ein gutes Tool, welches es uns dabei hilft uns auch bei dem E-Mail-Verkehr mit den Kunden von anderen Shops abzuheben.

Um die E-Mail Templates anzupassen, müssen wir erst einmal in das Backend unseres Shops navigieren und dort unter Einstellungen → Shop → E-Mail-Templates.

Shopware 6 Konfiguration - E-Mail Templates anpassen - 1

Shopware 6 Konfiguration – E-Mail Templates anpassen – 1

Öffnen wir diese Seite nun, bekommen wir erstmal eine riesige Ladung an verschiedensten E-Mail-Templates zu sehen, welche wir alle einzeln anpassen können.

Shopware 6 Konfiguration - E-Mail Templates anpassen - 2

Shopware 6 Konfiguration – E-Mail Templates anpassen – 2

Auf der linken Seite finden wir nun die verschiedenen Typen der E-Mails, rechts die Kurzbeschreibung, mit welcher wir die Funktionen der Templates herausfinden können.

Wollen wir nun ein Template editieren, klicken wir rechts neben der richtigen Spalte auf die drei Punkte

Shopware 6 Konfiguration - E-Mail Templates anpassen - 3

Shopware 6 Konfiguration – E-Mail Templates anpassen – 3

Und wählen bearbeiten aus.

15. Kategorien anlegen und Verkaufskanäle

Sind wir in unseren Adminbereich eingeloggt, wählen wir in der linken Sidebar Kataloge -> Kategorien
Jetzt sollten wir folgendes Fenster zu sehen bekommen:

Auf der linken Seite finden wir die Kategoriestruktur, wichtig dabei ist, dass wir die richtige Kategoriestruktur auswählen, die für unsere Navigation genutzt wird. Normalerweise wird eine Demo Kategoriestruktur beim Erstellen eines neuen Verkaufskanals.
Haben wir die richtige Kategoriestruktur ausgewählt, klappen wir diese einmal aus. Das sollte dann folgendermaßen aussehen:

Hier bekommen wir jetzt alle Einträge der Navigation angezeigt. Wollen wir einen neuen Navigationseintrag anlegen, klicken wir auf die 3 Punkte rechts neben unserer ausgewählten Kategoriestruktur und legen eine neue Subkategorie an. Diese Subkategorie können wir frei benennen und verschieben.
Wenn wir die Einstellungen der Kategorie bearbeiten wollen, klicken wir bei unserer frisch erstellten Kategorie rechts auf die drei Punkte und wählen aus dem Dropdown die Option bearbeiten aus. Auf der rechten Seite sehen wir dann alle Einstellungen, die wir für unsere Kategorie treffen können. Mit der Option Kategorie Typ können wir bestimmen, ob unsere Kategorie einfach nur ein Link sein soll oder eine komplette übergeordnete Kategorie, der wir unter Kategorien zuordnen können.
Tags:
Hier geben wir die Schlagwörter ein, mit denen unsere Kategorie, über die Shop suche, gefunden werden kann

In der Menüleiste ausblenden: Diese Option ist für uns besonders wichtig. Da wir einen Eintrag in die Menüleiste hinzufügen wollen, muss diese Checkbox deaktiviert sein, ansonsten wird unser Eintrag nicht in der Navigation angezeigt.
Nun können wir noch ein Titelbild und eine Beschreibung hinzufügen, achte darauf, dass diese Beschreibung nicht von Google indexiert wird. Darunter finden wir die SEO-Optionen für unsere neue Kategorie. Hier tragen wir alle SEO relevanten Keywords für unsere Kategorie ein.
Achtung: Achte darauf, dass deine Kategorie in den Kategorie-Optionen ganz oben auf Aktiv gestellt ist.

Verkaufskanäle
Verkäufskanäle können beispielsweise einfache Storefronts sein, oder direkte Anbindungen an andere Portale wie zum Beispiel Google Shopping oder billiger.de. So kann jeder Shopbetreiber ganz einfach in seinem Shop-Backend anbindungen mit wenigen Klicks erstellen.

16. Artikel anlegen

Was ist ein Shop ohne Artikel? Richtig: Ein Apfelstand ohne Äpfel!

Wollen wir einen neuen Artikel anlegen, navigieren wir zuerst in der Sidebar auf den Punkt Kataloge -> Produkte. Hier werden jetzt alle Produkte angezeigt, die bereits in unserem Shop angelegt worden sind. Sollten wir eine frische Shopware 6 Installation und keine Demo-Daten installiert haben, ist dieser Bereich leer und sieht so aus:

Shopware 6 Konfiguration - Artikel anlegen - 1

Shopware 6 Konfiguration – Artikel anlegen – 1

Um einen neuen Artikel anzulegen, klicken wir oben rechts auf den Button Produkt anlegen. Achtung – Sollten wir einen mehrsprachigen Shop haben, müssen wir zuerst das Sprachprofil links neben dem Button auswählen.

Wenn der Shop also irgendwann mal voll mit Produkten ist, werden sie alle hier in der Liste angezeigt. Von hier aus kann man übrigens auch gleich ein paar Anpassungen an den Produkten machen, ohne die Produkt-Bearbeiten-Seite aufzurufen. Beispielsweise kann man hier den Preis anpassen, das Produkt aktivieren / deaktivieren oder den Produktnamen anpassen.

Für die Anpassungen klickt ihr einfach in das jeweilige Feld, schreibt die neue Angabe hinein und bestätigt die Aktualisierung. Das geht schnell und einfach. Mehr dazu, s. Artikel-Übersicht.

Wie sieht es nun auf der Seite Artikel anlegen aus? Das zeigen wir euch jetzt und hier:

Shopware 6 Konfiguration - Artikel anlegen - 2

Shopware 6 Konfiguration – Artikel anlegen – 2

Hier können wir nun alle Einstellungen für unser Produkt vornehmen. Es geht unten noch etwas weiter, was wir hier schon einmal sehen sind die Felder für: den Titel, die Beschreibung, die Produktnummer und den Hersteller. Ganz unten sieht man auch so gerade noch den Aktivierungsschalter so wie den Schalter zum Hervorheben des Produkts.
Titel
Der Titel ist selbstverständlich ein Pflichtfeld und darf nicht ausgelassen werden. Es ist quasi die Überschrift, die direkt auf der Detailseite bei unserem Produkt steht. Achtet darauf, dass – sofern der Titel aus mehreren Wörtern besteht – der wichtigste Begriff am Anfang steht. So erkennen auch Suchmaschinen gleich “auf den ersten Blick” worum es geht.

Der Titel wird neben der Detailseite auch in allen Produkt-Boxen in unseren Kategorien sowie in den Produkt-Slidern ausgegeben. Wer es arrangieren kann, sollte also darauf achten, dass die Titel in etwa die gleiche Länge haben. Es sieht sonst etwas unaufgeräumt aus, wenn der Titel immer im Wechsel mal über eine und dann über 2 oder sogar 3 Zeilen geht.

Je mehr Produkte man hat, desto schwieriger wird es natürlich so eine Regel einzuhalten – dann kann man aber z.B. mit einer kleinen Anpassung im Theme dafür sorgen, dass der Titel bei einer Länge, die über eine Zeile geht, abgekürzt wird.
Beschreibung
Die Beschreibung ist das Herzstück der Produkt-Detailseite. Kunden wollen alle wichtigen Fragen direkt auf einem Blick geklärt haben, also sparen wir nicht an der Beschreibung, sondern versuchen unser Produkt klar und deutlich vorzustellen und zu beschreiben.

Schreiben wir eine längere Beschreibung, dann sollten wir die wichtigsten Informationen, genau wie beim Titel, gleich am Anfang schreiben und weiter unten dann in weniger interessanten Details gehen.

Kunden sind außerdem faul – wenn sie nicht alle Informationen finden, darf man nicht davon ausgehen, dass sie eine Mail schicken und nachfragen. Nein, sie wandern zum nächsten Shop weiter, in dem bereits alle Fragen geklärt sind und man bedenkenlos bestellen kann.

Des Weiteren ist die Beschreibung wichtig für unser Ranking in Suchmaschinen und sollten, möglichst ohne das menschliche Leseerlebnis zu beeinträchtigen, dahingehend optimiert werden.

Geheimtipp: Wer kein SEO Plugin bucht, aber noch irgendwo ein WordPress installiert hat, kann dort das YOAST SEO Plugin installieren und die Texte in WordPress vorschreiben.

Produktnummer
Im Standard ist die Produktnummer des ersten Artikels in Shopware immer die SW10000. Das nächste Produkt erhält die SW10001, und danach werden allen neuen Produkten fortlaufende Produktnummern zugeteilt. Das sind dann die internen Produktnummern unseres Shops. Wollt ihr diese ändern, könnt ihr einfach in dieses Feld eure Produktnummer eintragen. Beachtet aber, dass ihr danach dies selbständig für jedes Produkt machen müsst.

Die Produktnummern werden also immer automatisch zugeordnet und wir müssen an der Stelle nichts eingeben oder verändern. Wer mag, sollte jedoch zuvor die Nummernkreise anpassen, sodass an der Stelle nicht unbedingt das Shopware Kürzel SW verwendet wird. Benennt es z.B. nach den Initialen eures Shops. Wie und wo das geht, seht ihr im Bereich Nummernkreise anlegen.
Hersteller
Hier wählen wir mit einem Klick auf das Dropdown Menü den Hersteller unseres Produktes aus. Selbstverständlich müssen wir dafür zuvor auch erst einmal Hersteller angelegt haben. Wie das funktioniert, wisst ihr jetzt ja schon.
Aktiv
Diese Option ist sehr wichtig. Wollen wir, dass unser Produkt im Shop angezeigt wird, müssen wir diesen auf aktiv (blau) stellen.

Eine kleine Geschichte am Rande: Es gab einmal den Fall, dass eine Kundin wegen einer Abmahnung alle Produkte aus einer Kategorie gelöscht hat. Das wäre nicht nötig gewesen, denn wenn man hier das Häkchen entfernt, ist das Produkt auch nicht mehr im Frontend zu sehen.

Über ein Backup konnten die Produkte wiederhergestellt werden und wurden danach nur für den Versand nach Deutschland gesperrt. Hintergrund: Ein Mitbewerber hatte ein Design für Hunde-Westen schützen lassen, dieser Schutz gilt jedoch nur für den Verkauf in Deutschland.

Shopware 6 Konfiguration - Artikel anlegen - 3

Shopware 6 Konfiguration – Artikel anlegen – 3

Steuersatz
Nun müssen wir einen Steuersatz für unser Produkt auswählen.

Preis
Hier tragen wir alle Preise Brutto und Netto für unser Produkt ein.

Danach müssen wir den Bestand unseres Produktes angeben. Wollen wir den Kunden direkt auf der Produktdetailseite anzeigen lassen, dass nach diesem Verkauf des Produktes keine neuen der Art mehr produziert werden, müssen wir einen Haken bei dem Feld Abverkauf setzen.

Nun müssen wir unserem Produkt noch eine Kategorie zuweisen und auswählen, in welchem Verkaufskanal das Produkt angezeigt werden soll. Haben wir dies gemacht, müssen wir noch Suchtags eintragen, welche es unseren Kunden erst möglich macht, ein Produkt über die interne Shop-Suche zu finden. Beispiel:
Für einen gelben Herren Turnschuh könnten wir folgende Tags eintragen:
Turnschuh, Herren, gelb, Schuh, Sportschuh

Haben wir diesen Punkt erledigt, geht es nochmal ans Eingemachte. Produkte verkaufen sich nur dann gut, wenn diese auch ansprechend im Shop aussehen. Daher ist es besonders wichtig, hochqualitative Produktfotos zu haben, die wir in diesem Schritt hochladen müssen. Mit dem Bild-Element Cover können wir bestimmen, welches Produktfoto in den Listings unseres Shops angezeigt werden soll (Vorschaubild).

Danach müssen wir unserem Produkt noch 3 weitere Herstellerinformationen zuweisen.

Erscheinungsdatum

Dieses Feld ist für die meisten Shopware 6 Nutzer unwichtig. Es ist nur interessant, wenn wir ein Produkt in den Shop eintragen, das erst in der Zukunft angezeigt werden soll.

Das könnte z.B. der Fall sein, wenn wir CDs verkaufen und ein bestimmtes Album erst zu einem bestimmten Datum veröffentlicht, bzw. zum Verkauf freigegeben werden soll. Wobei es in diesem speziellen Fall schon sinnvoll wäre in den Vorverkauf zu gehen, und die Produkte lediglich verzögert zu versenden.

Eine andere Einsatzmöglichkeit: Wenn wir Künstler sind und spezielle Weihnachtsbilder in limitierter Auflage erst ab 1. Advent präsentiert werden sollen. Dann kann man schonmal alle Produkte eintragen, in den Skiurlaub fahren und Shopware erledigt den Rest.

Man kann es auch verwenden, wenn ein begehrtes Produkt ab 00:00 nachts in den Verkauf gehen soll, man selber aber voraussichtlich zu der Zeit im Bett liegen wird. Wie man sieht, gibt es viele Möglichkeiten der Verwendung.

EAN:
Auch European Article Number genannt (Artikelidentifikationsnummer) ist eine Produktnummer, welche international zur Kennung von einem Produkt genutzt wird. Diese liefert der Händler unseres Produktes mit.

Herstellernummer:
Hier tragen wir die Produktnummer welche vom Hersteller vergeben wurde ein.

Geschafft! Haben wir nun alle Felder ausgefüllt, können wir oben rechts einfach auf Speichern klicken. Jetzt wird unser Produkt in der von uns ausgewählten Kategorie angezeigt und kann vom Kunden erworben werden.

17. Newsletter einrichten

Es gibt wohl kaum einen besseren Weg, deine Kunde auf neue Produkte aufmerksam zu machen, als den Newsletter. Mit dem Newsletter lassen sich Kunden direkt personalisiert ansprechen. Dabei bekommen diese eine persönliche E-Mail direkt in deren Postfach. Außerdem ist das Newsletter-Marketing die wohl günstigste “Werbe” Methode. Gerade für kleinere Unternehmen, die kein großes Werbebudget haben, können von einem gut laufendem Newsletter profitieren.

Auch können wir als Shopbetreiber viel Zeit und Nerven sparen, wenn wir unsere Kunden über Rabattaktionen oder sonstige Änderungen informieren wollen. Früher mussten wir dafür mühselig einen Grafiker mit der Erstellung von Flyern oder Printwerbung beauftragen. Jetzt können wir einfach mit wenigen Klicks unserem Kundenkreis direkt eine Nachricht in deren virtuellen Briefkasten schicken.

Was ist zu beachten?

Da Deutschland für seine vielen Vorschriften und Gesetze bekannt ist, ist es klar, dass wir auch beim Versenden unseres Newsletters in einige gesetzlichen Stolperfallen treten können. Die wichtigsten Punkte, die wir beachten müssen wären:

Opt-in und Out:
Sogenannte 1-Click Newsletter Anmeldungen sind verboten. Wir müssen unsere Kunden beispielsweise per Button auf die richtige Newsletter anmeldungs Seite weiterleiten oder eine zusätzliche Bestätigung einbauen, damit wir auch 100 % sicher sein können, dass der Nutzer sich wirklich für unseren Newsletter anmelden will. Außerdem, müssen wir dafür sorgen, dass unser Nutzer sich auch aus dem Newsletter zu jedem Zeitpunkt auch wieder austragen können. Dafür platzieren wir einfach einen Link am Ende der Newsletter E-Mail, mit dem sich unser Nutzer bequem wieder austragen kann.

Impressum:
In wirklich jeder E-Mail die wir an unseren Kunden schicken muss ein direkter Link zu unserem Impressum stehen. Daher müssen wir darauf achten einen Link, der zu unserem Impressum führt ebenfalls in den Newsletter E-Mails einzufügen.

Bestätigungsmails:
Bei den Bestätigungsmails ist darauf zu achten, dass diese keine Werbung enthalten. Dies hat in der Vergangenheit bereits zu einigen Abmahnungen geführt, die kostspielig waren.

Urheberrecht:
Wir müssen ebenso darauf achten, dass wir die rechte an jedem kleinen Pixel der Newsletter Mails haben. Urheberrechtsverletzungen sind die häufigsten Abmahngründe im WWW.

Double-Opt-in aktivieren
Dazu navigieren wir wieder in das Backend unseres Shops und gehen auf Einstellungen → Shop → Business Events.

Shopware 6 Konfiguration - Newsletter einrichten - 1

Shopware 6 Konfiguration – Newsletter einrichten – 1

In diesem Bereich suchen wir nun nach dem Eintrag “Newsletter Eintrag wurde registriert” dieser Eintrag wird von Shopware nach der Installation automatisch angelegt.
Klicken wir nun auf bearbeiten, öffnet sich ein neues Fenster.

Shopware 6 Konfiguration - Newsletter einrichten - 2

Shopware 6 Konfiguration – Newsletter einrichten – 2

Titel: Hier geben wir einen neuen Titel ein, welcher nur von den Shopbetreibern gesehen wird.

Aktiv: Hier können wir das Event aktivieren oder auch wieder deaktivieren

Event: Diesen Bereich lassen wir auf newsletter.register gestellt

E-Mail-Template: Hier können wir ein passendes E-Mail-Template auswählen, welches nach dem Double-Opt-in versendet wird. Entweder wir haben ein eigenes neues Template erstellt oder wir nutzen ein bereits Standard generiertes Template von Shopware. Wollen wir das Template anpassen, klicken wir auf E-Mail Template öffnen.

Shopware 6 Konfiguration - Newsletter einrichten - 3

Shopware 6 Konfiguration – Newsletter einrichten – 3

Danach gelangen wir auf die Bearbeitungsseite des E-Mail-Templates.

Shopware 6 Konfiguration - Newsletter einrichten - 4

Shopware 6 Konfiguration – Newsletter einrichten – 4

Scrollen wir nach ganz unten, finden wir den Bereich, indem wir den HTML Text und den normalen Text der E-Mail bearbeiten können.

Verkaufskanal: Hier können wir dem Event die passenden Verkaufskanäle hinzufügen

Regeln: In diesem Bereich können wir dem Event noch weitere gesonderte Regeln hinzufügen, die wir vorher im Rule Builder erstellt haben. Dies ist optional und wird nicht benötigt.

E-Mail Empfänger:

Shopware 6 Konfiguration - Newsletter einrichten - 5

Shopware 6 Konfiguration – Newsletter einrichten – 5

In diesem Bereich können wir zusätzliche E-Mail Empfänger erstellen, welche alle E-Mails dieses Events bekommen. Wollen wir einen Empfänger hinzufügen, klicken wir dazu auf den blauen Knopf.

Shopware 6 Konfiguration - Newsletter einrichten - 6

Shopware 6 Konfiguration – Newsletter einrichten – 6

Hier tragen wir im passenden Feld nun die Empfänger E-Mail-Adresse ein. In dem Namensfeld können wir nun den Namen des Empfängers eintragen. Dieser wird automatisch durch die Textbausteinfunktion an alle E-Mails ergänzt.

18. Artikel-Übersicht

Hier sehen wir noch einmal die Artikel-Übersicht, dieses Mal nicht ganz so leer wie eben, sondern zumindest schon einmal mit den Demoprodukten.

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 1

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 1

Auf den folgenden Seiten werde ich alle Optionen, die wir in der Artikel-Übersicht sehen, noch einmal genauestens erklären.

Name

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 2

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 2

In der allerersten Spalte der Artikelübersicht sehen wir den genauen Namen des Artikels. Dieser Name wird auch in der Storefront, also im Listing, angezeigt.

Produktnummer

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 3

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 3

In diesem Feld sehen wir die Produktnummer unseres Artikels.

Hersteller

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 4

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 4

In dieser Spalte finden wir den Namen des Herstellers, welchen wir für den Artikel eingetragen haben.

Aktiv
In dieser Spalte können wir auf einen Blick direkt erkennen, ob ein Produkt in der Storefront aktiv gestellt ist, also von Kunden gefunden werden kann. Sollte das Produkt aktiv sein, erscheint dort ein grüner Haken.

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 5

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 5

Euro

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 6

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 6

Hier sehen wir den Preis, welchen wir für unseren Artikel eingetragen haben in der ausgewählten Währung

Lagerbestand

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 7

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 7

In diesem Feld sehen wir den Lagerbestand, also die Anzahl der Artikel, die wir noch verfügbar haben. Wichtig zu beachten sind die Farb-Staffelungen welche sich je nach Lagerbestand Größe ändert.

0 = Rot
1-25 = Gelb
Über 25 = Grün

Ein Artikel bearbeiten und duplizieren
Wollen wir einen Artikel bearbeiten, navigieren wir den Mauszeiger dazu in die richtige Zeile des Artikels und klicken ganz rechts auf den Schalter mit den 3 bekannten Balken.

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 8

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 8

Hier können wir jetzt einfach auf bearbeiten oder duplizieren klicken.

Listeneinstellungen
Wollen wir die Ansicht unserer Artikelübersicht ändern, können wir dies über die 3 Punkte in der oberen rechten Ecke machen.

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 9

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 9

Mit einem Klick auf diesen Schalter öffnet sich folgendes Pop-up:

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 10

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 10

Hier haben wir jetzt eine Handvoll Möglichkeiten.

Kompaktmodus verwenden
Haben wir viele Artikel in unserem Shop lohnt es sich definitiv den Kompaktmodus zu aktivieren. Dieser reduziert die Zeilenbreite der einzelnen Artikel und verschafft einen geordneten Überblick.

Vorschaubilder anzeigen
Wollen wir noch mehr Übersichtlichkeit, können wir dies Feld ebenfalls noch aktivieren. Haken wir dieses Feld an, verschwinden die Produktvorschau Bilder. Dabei rückt dann der Produktname einfach weiter nach links.

Reihenfolge der Artikelübersicht Spalten ändern
Wollen wir auf den ersten Blick direkt in der linken Spalte die Produktnummern oder den Hersteller ablesen können, gibt uns Shopware die Möglichkeit die Spalten nach unserem belieben zu sortieren. Dafür können wir einfach die Schalter benutzen, welche rechts neben den Spalten im Dropdown der Listeneinstellung zu finden sind.

Shopware 6 Konfiguration - Artikel-Übersicht - 11

Shopware 6 Konfiguration – Artikel-Übersicht – 11

Außerdem können wir hier auch mit einem Klick auf den blauen Haken, welcher sich Links befindet, bestimmte Spalten deaktivieren oder aktivieren.

Demo-Artikel
Wenn wir hier schon über Demo-Artikel reden, dann soll auch kurz erklärt werden, wie man an die Produkte dran kommt. Dafür müssen wir erst einmal das Shopware Demo-Plugin installieren. Haben wir dies nicht am Anfang der Shop Installation bereits getan, können wir dies jetzt nachholen.

19. Bestellungen

Bestellungen sind für uns Shopbetreiber der Dreh und Angelpunkt unseres Shops. Wir optimieren unseren Shop bestmöglich, um viele Bestellungen zu bekommen. Deshalb ist es besonders wichtig, einen Überblick über unsere Bestellungen zu haben.

Übersicht behalten
Wir finden die Bestellübersicht in unserem Shop, indem wir in der linken Sidebar der Navigation auf Bestellungen -> Übersicht klicken.
Haben wir bisher keine Bestellungen erhalten, sieht unsere Übersicht leer aus.

Shopware 6 Konfiguration - Bestellungen - 1

Shopware 6 Konfiguration – Bestellungen – 1

Hier erscheinen, falls vorhanden, alle Bestellungen, die unsere Kunden getätigt haben. Haben wir bereits eine Bestellung erhalten, sieht unsere Liste so aus:

Shopware 6 Konfiguration - Bestellungen - 2

Shopware 6 Konfiguration – Bestellungen – 2

Verschaffen wir uns erst einmal ein Überblick über die Liste.
Bestellnummer
In dieser Spalte werden uns die zugehörigen Bestellnummern angezeigt, welche auch auf der Rechnung, die an den Kunden geht, zu finden ist.

Verkaufskanal
Hier sehen wir, in welchem Verkaufskanal die Bestellung getätigt wurde.

Kundenname
Der Kundenname ist ganz simpel, einfach der Name des Kunden, welcher die Bestellung aufgegeben hat.

Rechnungsadresse
In dieser Spalte wird uns die Rechnungsadresse angezeigt. Wenn die Rechnungsadresse von der Lieferadresse angezeigt wird, erscheint eine neue Spalte mit dem Titel Lieferadresse.

Bestellwert
Hier sehen wir den Gesamtwert der Bestellung.

Zahlungsstatus
In dieser Spalte gibt es einige Möglichkeiten des angezeigten Textes.
-Offen
-Rückbuchung
-Teilweise bezahlt
-Teilweise erstattet
-In Bearbeitung
-Fehlgeschlagen
-Erstattet
-Autorisiert
-Abgebrochen

Bestellstatus
Hier gibt es je nach Status der Zahlung auch verschiedene Möglichkeiten.
-Abgebrochen
-Abgeschlossen
-In Bearbeitung
-Offen

Lieferstatus
Der Lieferstatus ändert sich ebenfalls automatisch, wenn der Status einer Lieferung sich ändert.
-Offen
-Abgebrochen
-Retour
-Teilretour
-Teilweise versandt
-Versandt

Bestelldatum
Hier sehen wir das genaue Datum, an dem die Bestellung aufgegeben wurde.

Bestelldetails einsehen und bearbeiten
Um die Bestelldetails einer einzigen Bestellung einzusehen oder zu bearbeiten haben wir 3 Optionen diese zu öffnen.
-Wir klicken auf die Bestellnummer in der Bestellungsübersicht
-Wir klicken auf den Kundennamen
-Wir klicken ganz rechts auf den Schalter mit den 3 Balken und wählen aus dem Dropdown anzeigen aus.

20. Die Detailansicht

Haben wir die Detailansicht einer Bestellung geöffnet, sieht diese wie folgt aus:

Shopware 6 Konfiguration - Detailansicht - 1

Shopware 6 Konfiguration – Detailansicht – 1

Hier bekommen wir noch einmal alle Informationen, die wir auch in der Bestellübersicht sehen konnten.

Den Status der Bestellung ändern
Unter dem Namen des Kunden gibt es 3 Dropdown Menüs, welche wir nutzen können, um den Status der Zahlung, Lieferung und der Bestellung zu ändern.

Shopware 6 Konfiguration - Detailansicht - 2

Shopware 6 Konfiguration – Detailansicht – 2

Klicken wir auf der drei Dropdown öffnet sich eine Liste wie ein paar Seiten vorher erklärt, in der wir den Status per Klick manuell ändern können. Wichtig dabei zu beachten ist, dass das System direkt eine Mail an den Kunden schickt, sobald wir den Status geändert haben.

Belege erstellen und anpassen
Scrollen wir an das Ende der Detailübersicht, finden wir dort die Optionen zu den einzelnen Belegen.

Shopware 6 Konfiguration - Detailansicht - 3

Shopware 6 Konfiguration – Detailansicht – 3

Normalerweise legt Shopware direkt die passenden Belege zu den einzelnen Schritten der Bestellung an. Wollen wir trotzdem selbständig einen Beleg anlegen, klicken wir oben rechts auf Neu erstellen. Jetzt öffnet sich ein kleines Dropdown Menü, indem wir auswählen können, welche Art von Belegen wir erstellen wollen.

Shopware 6 Konfiguration - Detailansicht - 4

Shopware 6 Konfiguration – Detailansicht – 4

Hier haben wir erst einmal die Möglichkeit einen Lieferschein oder eine Rechnung zu erstellen. Die ausgegrauten Optionen werden erst aktiviert, nachdem wir oder Shopware den Status der Bestellung geändert haben. Klicken wir also auf einen Beleg, den wir erstellen, wollen, öffnet sich folgendes Menü:

Shopware 6 Konfiguration - Detailansicht - 5

Shopware 6 Konfiguration – Detailansicht – 5

Oben finden wir die Bestellnummer dieser Bestellung. Diese wird automatisch auch auf die Belege geschrieben. Außerdem können wir hier das Datum anpassen.

Shopware bietet uns noch die Option, dass wir ein eigenes Dokument hochladen können, was als Beleg versendet wird. Unten können wir dann noch einen Shop internen Kommentar beifügen.
Haben wir alles eingetragen, klicken wir auf Vorschau, um noch einmal genau zu checken, ob alles richtig übernommen worden ist. Sollte dies der Fall sein, klicken wir auf Beleg erstellen.

Jetzt wird unser neu erstellter Beleg auch in der Übersicht angezeigt.

Shopware 6 Konfiguration - Detailansicht - 6

Shopware 6 Konfiguration – Detailansicht – 6

21. Lieferzeiten

Schnelle und genaue Lieferzeiten sind in der heutigen Zeit essenziell wichtig. Jeder von uns kennt es – Das Geschenk muss pünktlich ankommen oder ein wichtiges Paket muss schnell ankommen. Daher sind genaue Lieferzeiten sehr wichtig. In diesem Kapitel zeige ich dir, wie du die Lieferzeiten deines Shops anpassen kannst.
Um die Lieferzeiten anzupassen, klicken wir in der rechten Sidebar auf Einstellungen -> Shop -> Lieferzeiten. Jetzt befinden wir uns in den Lieferzeiten Einstellungen.

Shopware 6 Konfiguration - Lieferzeiten - 1

Shopware 6 Konfiguration – Lieferzeiten – 1

Hier sollten standardmäßig schon einige Lieferzeiten eingetragen sein.
Wenn wir jetzt eine schon bestehende Option bearbeiten wollen, klicken wir auf die 3 Punkte ganz rechts in der Spalte und auf Bearbeiten der Option, die wir anpassen wollen.

Shopware 6 Konfiguration - Lieferzeiten - 2

Shopware 6 Konfiguration – Lieferzeiten – 2

Jetzt können wir die bestehende Option bearbeiten.

Shopware 6 Konfiguration - Lieferzeiten - 3

Shopware 6 Konfiguration – Lieferzeiten – 3

Name: Hier geben wir einen spezifischen Namen ein, welcher die Option kurz und knapp beschreibt.

Einheit:

Shopware 6 Konfiguration - Lieferzeiten - 4

Shopware 6 Konfiguration – Lieferzeiten – 4

Hier können wir die Einheiten angeben, in der unsere Lieferzeit dargestellt werden soll.
Minimum: In diesem Feld bestimmen wir die minimale Zeit, in der das Paket ankommen wird. Meistens liegt dieser Wert bei einem Tag.
Maximum: Hier bestimmen wir den maximalen Zeitpunkt, an dem das Paket ankommen würde.

Danach klicken wir oben rechts einfach auf Speichern und haben somit unsere erste Option bearbeitet. Wollen wir nun eine neue Lieferzeit Option anlegen, klicken wir auf Lieferzeit anlegen.

Shopware 6 Konfiguration - Lieferzeiten - 5

Shopware 6 Konfiguration – Lieferzeiten – 5

Achtung: Haben wir einen mehrsprachigen Shop, wählen wir vorher im Dropdown die Sprache aus, in der die Lieferzeit gelten soll.

Danach füllen wir die leerstehenden Felder wie beim Bearbeiten einer bereits vorhanden Option aus und klicken danach auf Speichern.

Shopware 6 Konfiguration - Lieferzeiten - 6

Shopware 6 Konfiguration – Lieferzeiten – 6

Hier geht es zum dritten Teil des Beitrags

22. Blog einrichten

Wollen wir in unserem Store einen Blog einrichten, ist das von Haus aus nicht direkt möglich. Zum Glück gibt es ja genug Erweiterungen von externen Anbietern, die wir kostenlos aus dem Store downloaden können.

Update, 10.08.2023 – das zuvor empfohlene Plugin ist aktuell nicht mehr kostenlos, stattdessen ist es sogar relativ teuer. und schlägt auch rabattiert noch mit ca. 360 € oder 29..- / Monat zu Buche. Ein bißchen dreist den Preis so massiv hin die Höhe zu jagen, nachdem es bereits tausende Nutzer kostenlos installiert haben, aber naja…

Als Alternative empfehlen wir (aus Erfahrung) Blog Premium für SW6:
https://store.shopware.com/netzp55675230632/blog-premium-fuer-sw-6.html?c=3

Dieses Plugin ist besonders hilfreich, wenn man individuelle SEO-URLs anlegen möchte. Das ist zum Beispiel praktisch wenn man einen alten Shop migriert und die URLS beibehalten möchte, ohne Umleitungen einrichten zu müssen.

oder optional (ohne es getestet zu haben) Blog/Magazin
https://store.shopware.com/shops71250145615/blog/magazin.html

Dafür benutzen wir folgendes Plugin:

https://store.shopware.com/sas6294283137222f/blog-fuer-shopware-6.html

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 1

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 1

Laden wir das Plugin nun runter, erhalten wir die passende .zip Datei, welche wir im Admin-Bereich unseres Shops hochladen können.
Haben wir das Plugin hochgeladen, müssen wir es nur noch installieren und aktivieren.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 2

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 2

Wollen wir nun das Plugin einstellen, klicken wir auf die drei Punkte ganz rechts und wählen konfigurieren. Jetzt öffnet sich die Seite des Plugins, auf der wir alle Einstellungen treffen können.
Im ersten Feld können wir einstellen, welche Seite der Einkaufswelt für den Blog verwendet werden soll. Mit einem Klick auf das Feld werden uns alle möglichen Seiten angezeigt.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 3

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 3

Danach können wir die SEO-Meta Einstellungen für unseren Blog-Bereich anpassen, indem wir die Länge für Titel und Beschreibung vergeben.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 4

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 4

Wollen wir nun die Blogseite anpassen, gehen wir in die Einkaufswelten unseres Stores. Dort finden wir nun die Blog Detail und Blog Listing Seite.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 5

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 5

Zuerst wählen wir die Blog Listing Einkaufswelt aus.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 6

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 6

Hier können wir optional noch einige Kleinigkeiten anpassen.
Ebenso geht das in der Blog-Detailseite.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 7

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 7

Damit die Blogseiten richtig angezeigt werden, müssen wir diese aktivieren und einer Seite zuweisen. Dafür müssen wir auf Kataloge -> Kategorien in der Sidebar navigieren.
Hier sehen wir nun alle Kategorien und die Main-Navigation unseres Shops.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 8

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 8

Bei unserem Demo-Shop heißt die Main-Navigation Katalog #1.
Jetzt klicken wir einfach rechts auf die 3 Punkte der Kategorie, welcher wir den Blog-Bereich zuordnen wollen. Wollen wir die Blogseite in die Navigation einbauen, ist es wichtig, dass wir keine Unterkategorie erstellen.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 9

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 9

Haben wir die Kategorie nun erstellt, öffnet sich auf der rechten Seite das Optionsfenster für diese Kategorie.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 10

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 10

Hier können wir nun noch einmal den Titel der Seite bearbeiten. Des Weiteren lassen wir die Einstellung für den Kategorie-Typ auf Kategorie. Danach tragen wir noch passende Tags für unseren Blog Bereich ein, welcher dann besser über die Shopinteren Suchleiste gefunden werden kann.
Achtung: Achte darauf, dass die Kategorie aktiviert ist.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 11

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 11

Ansonsten wird diese nicht angezeigt.
Nun kommt der wirklich wichtige Teil. Wir müssen der Kategorie noch das richtige Layout zuweisen. Dafür klicken wir auf den Button, jetzt öffnet sich ein Fenster, in dem wir alle Layouts sehen können.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 12

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 12

Dort wählen wir das Blog Listing Layout aus und klicken auf speichern.
Scrollen wir weiter runter, sehen wir die SEO Einstellungen für die Blog-Kategorie, welche wir auch dringend ausfüllen sollten.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 13

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 13

Haben wir die Kategorie eingestellt, klicken wir oben rechts auf Speichern.
Navigieren wir nun in das Frontend unseres Shops, sehen wir oben in der Menüleiste jetzt den Eintrag Blog.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 14

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 14

Mit einem Klick auf diesen, gelangen wir zu der Blog Listing Seite, genau wie wir es eingestellt haben. Diese sieht dann so aus:

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 15

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 15

Hier finden wir nun alle von uns erstellten Beiträge. Die Beiträge können oben links durch die Dropdown Kategorien und Autor gefiltert werden.
Um einen Blogartikel zu erstellen, navigieren wir auf Inhalte -> Blog.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 16

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 16

Zuerst müssen wir einen Autor anlegen. Dafür klicken wir links unter Blog auf Autor.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 17

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 17

Standardmäßig wird hier ein Test-Autor angelegt. Diesen müssen wir zuerst durch klick auf die 3 Punkte ganz rechts löschen. Haben wir dies getan, können wir nun oben auf Autor erstellen klicken.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 18

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 18

Hier können wir nun zuerst die Anrede, den Autoren, auswählen. Dann den Vor und Nachnamen. Der Anzeigename wird später als Username im Blog-Bereich angezeigt. In das Feld E-Mail tragen wir die E-Mail des Autors ein, nicht die des Shops.
In dem Feld Beschreibung können wir nun einige Worte über den Autoren verlieren, damit Kunden wissen, von wem der Beitrag stammt, den sie gerade lesen.

Zu guter Letzt, können wir unseren Autoren noch ein Gesicht geben, indem wir einen Avatar für ihn einstellen.
Haben wir alles eingetragen, klicken wir auf speichern.
Navigieren wir jetzt zurück in die Autorenübersicht, sehen wir unseren neu erstellten Autor.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 19

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 19

Jetzt können wir mit dem ersten Beitrag loslegen. Dafür klicken wir links wieder auf Blog.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 20

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 20

Hier sehen wir erstmal nichts, da wir das Plugin gerade erst neu erstellt haben. Wollen wir bestimmte Kategorien für unsere Beiträge anlegen, müssen wir dazu in der Spalte Blog Kategorien auf die 3 Punkte neben der Kategorie allgemeines klicken.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 21

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 21

Hier können wir nun per Klick auf neue Kategorie davor oder danach eine neue Oberkategorie anlegen. Zu Testzwecken legen wir die Kategorien Gewürze und Fleisch an.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 22

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 22

Um eine Unterkategorie zu erstellen, klicken wir auf die 3 Punkte neben der Kategorie, welcher wir eine neue Unterkategorie zuordnen wollen und wählen dort neue Unterkategorie.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 23

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 23

Nun vergeben wir einen Namen und klicken auf das Häkchen.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 24

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 24

Jetzt haben wir die Kategorien eingestellt. Um nun einen neuen Beitrag zu erstellen, klicken wir oben rechts auf den Button Blog-Beitrag erstellen.

Darauf öffnet sich eine neue Seite mit vielen Einstellungsmöglichkeiten.
Zuerst müssen wir einen Titel für unseren Beitrag vergeben. Wichtig zu beachten ist, dass der Titel SEO-relevant ist, daher sollten wir auf entsprechende Keywords achten.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 25

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 25

Haben wir einen Titel vergeben, müssen wir nun einen Teaser Text eintragen, welcher als kurzer Klappentext auf der Listing-Seite des Blogs angezeigt wird und unseren Beitrag kurz und knapp beschreibt. Genau wie bei dem Titel ist diese Beschreibung ebenfalls SEO-relevant.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 26

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 26

Anschließend können wir jetzt ein passendes Bild zu unserem Beitrag auswählen. Achte hier dabei darauf, dass das Bild über eine passende Auflösung verfügt, damit es in allen Größen gut aussieht.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 27

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 27

Jetzt geht es an die Substanz unseres Beitrages. Der Inhalt!
Hier kann und sollte sich ausgetobt werden, da die Länge und die Keyword-Dichte des Textes ebenfalls SEO-relevant ist.
In dem Texteditor des Beitrags Inhaltes bekommen wir oben wie aus anderen Schreibprogrammen bekannt einige Formatierungsmöglichkeiten an die Hand.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 28

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 28

Mit einem Klick auf das Code-Symbol rechts können wir auch zu einem HTML-Editor wechseln.
Auf der rechten Seite sehen wir nun den Slug, also den Beitragsnamen, welcher im Link enthalten ist.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 29

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 29

Danach können wir einstellen, ob der Blogbeitrag aktiv sein soll und ob unser Blog Beitragsbild im Listing angezeigt werden soll.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 30

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 30

Darauf können wir noch das Erstellungsdatum eintragen.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 31

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 31

Haben wir das Datum eingetragen, machen wir darunter mit dem Autor des Beitrages weiter. Aus einem Dropdown Menü können wir diesen aus den vorher angelegten auswählen.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 32

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 32

Nun folgt ein weiterer wichtiger Teil. Wir müssen den Blogbeitrag jetzt der richtigen Kategorie zu ordnen. Dafür klicken wir auf das Feld Kategorien.
Hier öffnet sich dann das Menü, aus dem wir die Ober und Unterkategorie auswählen müssen.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 33

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 33

Falls nötig, können wir auch mehrere Kategorien dem Beitrag zuordnen. Dafür wählen wir einfach alle aus, die wir nutzen wollen.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 34

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 34

Darauf folgen dann die SERP Optionen. Hier können wir einstellen, was in der Google Suche der Seiten angezeigt werden soll. Achtet hier auf eine angemessene Keyworddichte und Textlänge.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 35

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 35

Wir erhalten, nachdem wir etwas eingetippt haben, über den Boxen eine Vorschau.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 36

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 36

Wie man auf dem Screenshot gut sieht, ist der Titel auf 60 Zeichen und die Beschreibung auf 160 Zeichen begrenzt.

Haben wir nun alles erfolgreich eingetragen, klicken wir oben rechts auf Speichern.
Sollte alles geklappt haben, erhalten wir eine Meldung.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 37

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 37

Navigieren wir jetzt zurück zu der Beitragsübersicht, finden wir unseren erstellten Blogbeitrag.

Shopware 6 Konfiguration - Blog einrichten - 38

Shopware 6 Konfiguration – Blog einrichten – 38

Wollen wir uns diesen ansehen, gehen wir auf die Einkaufswelt Seite, der wir den Blog zugeordnet haben.

23. Warenkorb Optionen

Ein funktionierender Warenkorb ist wohl das Wichtigste in einem gewinnorientierten Shop. Daher ist es besonders wichtig, diesen richtig zu konfigurieren.
Wenn wir unseren Warenkorb konfigurieren wollen, klicken wir auf die Sidebar Einstellungen -> Warenkorb.
Danach befinden wir uns auf folgender Seite:

Shopware 6 Konfiguration - Warenkorb Optionen - 1

Shopware 6 Konfiguration – Warenkorb Optionen – 1

Maximale Auswahlmenge: Hier können wir bestimmen, wie viele Produkte wir als Maximum unsere Kunden in einen Warenkorb legen lassen wollen.
Lieferzeit im Warenkorb anzeigen: Wollen wir, dass die Lieferzeit der Produkte vor dem Kauf im Warenkorb noch einmal angezeigt wird, sollten wir diese Funktion aktivieren.
Stornierungen erlauben: Mit dieser Option können wir die Stornierungsfunktion im Bestellformular aktivieren oder deaktivieren.
Kommentarfeld: Das Kommentarfeld gibt unseren Kunden die Möglichkeit uns als Betreiber eine wichtige Nachricht zu seiner Bestellungen zukommen zu lassen.

Haben wir alle Einstellungen erfolgreich gesetzt, klicken wir oben rechts auf Speichern.

24. Registrierung im Shop

Wollen wir bestimmte Informationen von unseren Kunden bei der Registrierung bekommen, können wir dies in den Einstellungen unseres Shops erledigen.
Dafür müssen wir in die Einstellungen -> Registrierung und Anmeldung

Shopware 6 Konfiguration - Registrierung im Shop - 1

Shopware 6 Konfiguration – Registrierung im Shop – 1

Hier können wir verschiedene Optionen aktivieren und deaktivieren.
Passwort-Mindestlänge: Diese sollten wir auf 8 Zeichen belassen. Alles darunter ist eine potenzielle Sicherheitslücke für unseren Shop. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann diese Mindestlänge beliebig erhöhen. Beachte aber dabei, dass deine Kunden sich dies Passwort auch merken müssen.
Kunden-IP-Adressen nicht anonym speichern: Diese Option sollten wir für einen deutschen Shop unbedingt deaktivieren! Dadurch entgehen wir einer möglichen Abmahnung wegen Datenschutzverstößen.
Titel anzeigen: Hier können wir bestimmen, ob Titel wie Doktor o.ä bei der Registrierung abgefragt werden.
E-Mail-Adresse muss zweimal eingeben werden: Mit dieser Option bestimmen wir, ob die E-Mail-Adresse des Kunden von ihm zweimal eingeben werden muss. Das 2-malige eingeben vermeidet häufig Tippfehler.
Passwort muss zweimal eingeben werden: Diese Option empfiehlt sich aktiviert zu werden, so können Kunden sichergehen, dass das eingegebene Passwort keine Tippfehler enthält.
Telefonnummer anzeigen: Bestimme mit diesem Feld, ob die Telefonnummer abgefragt werden soll.
Telefonnummer als Pflichtfeld behandeln: Hier bestimmen wir, ob das Telefonnummer-Feld ein Pflichtfeld ist.
Geburtstag anzeigen: Hier bestimmen wir, ob das Geburtsdatum abgefragt wird.
Geburtsdatum als Pflichtfeld behandeln: Aktivere dies, wenn du das Geburtsdatum deiner Kunden unbedingt wissen musst.
Auswahl zwischen Firmen und Privatkonto: Diese Option ist besonders wichtig, wenn wir Produkte anbieten, die auch geschäftlich erworben werden können.
Sitzungsdaten bei Abmeldung löschen: Hier können wir entscheiden, ob Kunden nach dem der Seite ausgeloggt werden sollen.
Haben wir alle Einstellungen für unseren Shop getroffen, klicken wir oben rechts auf Speichern.

25. Steuersätze bearbeiten

Wollen wir die Steuersätze unseres Shops bearbeiten, müssen wir dazu erst einmal in die Einstellung des Steuer Bereiches.

Shopware 6 Konfiguration - Steuersätze bearbeiten - 1

Shopware 6 Konfiguration – Steuersätze bearbeiten – 1

Hier finden wir jetzt alle bisherigen Standard Steuersätze, die direkt von Shopware vorinstalliert werden. Haben wir aber einen Shop, der in mehrere Länder verkauft, müssen wir für jedes Land auch den gegebenen Steuersatz anlegen.
In meinem Beispiel legen wir einen MwST für Polen an.
Wir klicken also oben rechts auf den Button “Steuer anlegen” und gelangen dadurch in den Bereich, wo wir den neuen Steuersatz anlegen können.

Shopware 6 Konfiguration - Steuersätze bearbeiten - 2

Shopware 6 Konfiguration – Steuersätze bearbeiten – 2

Unter Name tragen wir den Namen unseres Steuersatzes ein.

Shopware 6 Konfiguration - Steuersätze bearbeiten - 3

Shopware 6 Konfiguration – Steuersätze bearbeiten – 3

Im Feld Standard-Steuersatz tragen wir den Prozentwert unseres Steuersatzes ein. In Polen liegt der Standard MwST bei 23 %.

Shopware 6 Konfiguration - Steuersätze bearbeiten - 4

Shopware 6 Konfiguration – Steuersätze bearbeiten – 4

Jetzt klicken wir oben rechts auf Speichern und machen dann mit den Ländereinstellungen weiter.
Scrollen wir nun weiter runter, finden wir den Länderbereich. Dort können wir dem Steuersatz ein Land zuweisen. Um dies Zutun klicken wir auf Land hinzufügen.

Shopware 6 Konfiguration - Steuersätze bearbeiten - 5

Shopware 6 Konfiguration – Steuersätze bearbeiten – 5

Jetzt öffnet sich folgendes Fenster:

Shopware 6 Konfiguration - Steuersätze bearbeiten - 6

Shopware 6 Konfiguration – Steuersätze bearbeiten – 6

Hier klicken wir zuerst auf den Dropdown Schalter Land und wählen in meinem Fall Polen aus.

Shopware 6 Konfiguration - Steuersätze bearbeiten - 7

Shopware 6 Konfiguration – Steuersätze bearbeiten – 7

Nachdem wir das Land ausgewählt haben, widmen wir uns dem nächsten Feld.
Das Feld mit der Aufschrift gilt für lässt uns bestimmen, in welchem Bereich des Landes unser angegebener MwST Satz gilt.

Shopware 6 Konfiguration - Steuersätze bearbeiten - 8

Shopware 6 Konfiguration – Steuersätze bearbeiten – 8

Wir wollen für das ganze Land Polen die MwST vergeben. Daher wähle ich gesamte Land aus.
Im nächsten Feld Steuersatz tragen wir wieder den Standard Steuersatz ein.
Haben wir alles erfolgreich eingetragen, klicken wir nur noch auf Speichern.

Shopware 6 Konfiguration - Steuersätze bearbeiten - 9

Shopware 6 Konfiguration – Steuersätze bearbeiten – 9

Jetzt taucht unser angelegter Steuersatz im Bereich Land auf und ist ab sofort gültig.

Shopware 6 Konfiguration - Steuersätze bearbeiten - 10

Shopware 6 Konfiguration – Steuersätze bearbeiten – 10

26. Rabatte und Aktionen

Rabatte und Aktion sind aus Marketing-Sicht eine super Chance den ganz großen Umsatz zu machen. In diesem Kapitel zeige ich euch, wie ihr solche Aktionen für eure Kunden anlegen könnt.
Zuerst müssen wir in der linken Sidebar auf den Punkt Marketing -> Rabatte und Aktionen

Shopware 6 Konfiguration - Rabatte und Aktionen - 1

Shopware 6 Konfiguration – Rabatte und Aktionen – 1

Wollen wir nun eine neue Aktion anlegen, klicken wir auf den blauen Button Aktion anlegen. Links neben dem blauen Button können wir die Sprachkategorie auswählen, in der wir die Aktion anlegen wollen.
Jetzt befinden wir uns in den Einstellungen unserer neuen Aktion.

Shopware 6 Konfiguration - Rabatte und Aktionen - 2

Shopware 6 Konfiguration – Rabatte und Aktionen – 2

In dieses Feld geben wir den Namen unserer Aktion ein, beispielsweise Summersale.

Shopware 6 Konfiguration - Rabatte und Aktionen - 3

Shopware 6 Konfiguration – Rabatte und Aktionen – 3

Mit dieser Checkbox können wir unsere Aktion aktiv schalten. Ist diese Option deaktiviert, ist unsere Aktion nicht gültig.

Shopware 6 Konfiguration - Rabatte und Aktionen - 4

Shopware 6 Konfiguration – Rabatte und Aktionen – 4

Hier wählen wir den Verkaufskanal aus, in dem unsere Aktion gültig sein soll.

Shopware 6 Konfiguration - Rabatte und Aktionen - 5

Shopware 6 Konfiguration – Rabatte und Aktionen – 5

Jetzt wählen wir den Zeitraum aus, in der unsere Aktion laufen soll.

Shopware 6 Konfiguration - Rabatte und Aktionen - 6

Shopware 6 Konfiguration – Rabatte und Aktionen – 6

Anzahl insgesamt: Hier können wir unsere Aktion auf eine bestimmte Menge an Teilnehmern begrenzen.
Anzahl pro Kunde: In diesem Feld können wir einstellen, wie oft ein Kunde unsere Aktion nutzen kann.

Shopware 6 Konfiguration - Rabatte und Aktionen - 7

Shopware 6 Konfiguration – Rabatte und Aktionen – 7

Hier können wir auswählen, ob unsere Kunden bestimmte Aktionen miteinander kombinieren können oder nicht.

Aktionscodes:
Jetzt können wir uns überlegen, ob wir unsere Aktion mit einem Code verbinden wollen. Wenn ja, müssen wir einfach nur die Checkbox aktivieren.

Shopware 6 Konfiguration - Rabatte und Aktionen - 8

Shopware 6 Konfiguration – Rabatte und Aktionen – 8

Hier können wir einen Code eingeben, welchen unsere Kunden beim Abschließen ihres Kaufes angeben können.
Haben wir alle Einstellungen getroffen, klicken wir oben rechts auf Speichern.

27. Shopware 6 Updates

Gerade im schnelllebigen E-Commerce Business sind Updates und Schnelligkeit essenziell. In diesem Kapitel zeige ich euch, wie ihr euren Shop updaten könnt und auf was ihr dabei achten müsst.
Sollte ein neues Update für unseren Store verfügbar sein, sehen wir dies normalerweise beim neuen Login in unseren Adminbereich:

Shopware 6 Konfiguration - Shopware 6 Updates - 1

Shopware 6 Konfiguration – Shopware 6 Updates – 1

Wir klicken also erstmal auf Update öffnen.
Jetzt kommen wir auf die Detailseite des Updates, dort finden wir alle wichtigen Informationen zu diesem Update.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware 6 Updates - 2

Shopware 6 Konfiguration – Shopware 6 Updates – 2

Hier sehen wir also erst einmal die genauen Details zum Update:
Version: 6.2.3
Art des Updates: Sicherheitsupdate
Gerade Sicherheitsupdates sollten unbedingt gemacht werden. Shopware schließt in diesen Updates gefährliche Sicherheitslücken, die sich andere zu nutzen machen könnten. Ein Shopsystem auf dem neuesten Stand ist also schwieriger zu knacken als ein Shopsystem, das noch in der Alpha-Version installiert ist.
Im Changelog Fenster sehen wir die Kennungen der einzelnen Meldungen, die User im Bugtracker (Sammelort für alle Fehler in Shopware) gemeldet haben. Die Codes wie z. B. NEXT-9176 / CVE-2020-13971 sind die Kennzeichnungen der einzelnen Fehler. Unter der orangen Box finden wir die normalen neuen Funktionen. Diese sind ebenfalls mit einem Code verbunden: NEXT-9493. Dies sind die ebenfalls Codes des Bugtrackers, die Hinweise auf fehlende Funktionen gegeben haben.
Unter der Bugtracker Box finden wir die Systemvoraussetzungen, die wir für dieses Update erfüllen müssen. Solltest du nichts an deiner Installation geändert haben, werden im Normalfall hierbei keine Probleme anfallen.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware 6 Updates - 3

Shopware 6 Konfiguration – Shopware 6 Updates – 3

Voraussetzung: Hier sehen wir die genaue Voraussetzung für das Update
Status: Hier sehen wir den Status der Voraussetzung

Des Weiteren sollten wir beachten, dass alle unsere installierten Plugins bereits mit der Version kompatibel sind. Shopware bietet im Update-Kontext am Ende der Seite ein Feld, welches uns zeigt, welche Plugins bereits upgedatet wurden.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware 6 Updates - 4

Shopware 6 Konfiguration – Shopware 6 Updates – 4

Wichtig hierbei noch zu wissen ist, dass, auch wenn ein Plugin mal nicht direkt am ersten Tag kompatibel ist, die Plugin Hersteller meistens sehr schnell reagieren und ihr Plugin auf die neueste Version updaten. Wird also ein Plugin als nicht kompatibel angezeigt, klicken wir auf die 3 Punkte und öffnen den Plugin Manager.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware 6 Updates - 5

Shopware 6 Konfiguration – Shopware 6 Updates – 5

Im Plugin Manager deaktivieren wir die Plugins, die nicht kompatibel sind.

Sollten alle Plugins jetzt mit Bereits kompatibel angezeigt werden, scrollen wir wieder zum Start der Seite. Oben rechts finden wir den Button mit der Aufschrift Update starten, diesen klicken wir jetzt an.
Jetzt erscheint ein kleines Pop-up, welches darauf hinweist, dass wir ein Backup unseres Stores anlegen sollten. Wie wir ein Backup erstellen, habe ich bereits im vorherigen Kapitel erklärt. Daher haken wir die Checkbox einfach an und klicken auf Installieren.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware 6 Updates - 6

Shopware 6 Konfiguration – Shopware 6 Updates – 6

Jetzt wird unser Update ausgeführt.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware 6 Updates - 7

Shopware 6 Konfiguration – Shopware 6 Updates – 7

Danach gelangen wir auf die Aufräumen-Seite des Updates. Dort werden alle Dateien angezeigt, welche in der neuen Version nicht mehr benötigt werden.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware 6 Updates - 8

Shopware 6 Konfiguration – Shopware 6 Updates – 8

Wir scrollen einfach wieder bis zum Ende der Seite und klicken auf Weiter.
Super! Wir haben unseren Shop erfolgreich upgedatet. Um das Update abzuschließen, klicken wir auf Update abschließen. Danach werden wir wieder in unser Backend zurückgeleitet.

Shopware 6 Konfiguration - Shopware 6 Updates - 9

Shopware 6 Konfiguration – Shopware 6 Updates – 9

28. Eine Währung hinzufügen

Haben wir einen Shop, der über mehrere Sprachen verfügt, ist es wichtig, dass wir für jeden Kunden auch die richtige Währung anbieten können.
Wollen wir eine Währung hinzufügen, müssen wir zuerst wieder in das Backend unserer Shops. Dort finden wir unter Einstellungen -> Shop -> Währungen.

Shopware 6 Konfiguration - Eine Währung hinzufügen - 1

Shopware 6 Konfiguration – Eine Währung hinzufügen – 1

Klicken wir nun oben rechts auf Währung anlegen:

Shopware 6 Konfiguration - Eine Währung hinzufügen - 2

Shopware 6 Konfiguration – Eine Währung hinzufügen – 2

Hier füllen wir nun alle wichtigen Felder aus.

Name: Hier geben wir den Namen der Währung an.
Kurzname: Hier geben wir den kurz Kenn Namen an bspw. USD
Faktor: Hier tragen wir den Faktor der Währung ein
ISO-Code: In dieses Feld tragen wir den gültigen ISO-Code der Währung ein. Diese findet ihr hier: https://de.iban.com/currency-codes
Symbol: Hier tragen wir das Symbol der Währung ein, bspw. € oder $
Nachkommastellen: Hier tragen wir ein, wie viele Nachkommastellen wir auf Rechnungen in der jeweiligen Währung haben wollen.
So sieht der Bereich korrekt gefüllt für z. B. Dollar aus:

Shopware 6 Konfiguration - Eine Währung hinzufügen - 3

Shopware 6 Konfiguration – Eine Währung hinzufügen – 3

29. Textbausteine

Shopware gibt Shopbetreibern eine einfache Lösung, bestehende Textelemente im Shop mit wenig Aufwand um zu schreiben. Diese heißen Textbausteine. Textbausteine werden im Backend editiert und im Frontend ausgegeben.

Um die Einstellungen zu den Textbausteinen zu finden, navigieren wir im Backend unseres Shops zu Einstellungen → Textbausteinen.

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 1

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 1

Klicken wir auf Textbausteine, öffnet sich folgendes Fenster:

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 2

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 2

Hier haben wir nun für jede verwendete Sprache in unserem Shop ein eigenes Set. Wollen wir das Frontend für die Deutsche Sprache ändern, klicken wir neben dem deutschen Set rechts auf die 3 Punkte.

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 3

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 3

Hier wählen wir dann bearbeiten.

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 4

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 4

Hier sehen wir nun alle Texte, die im Frontend ausgegeben werden.
Im Normalfall haben wir unten 25 Seiten mit je 25 möglichen Textbausteinen, die wir anpassen können.

Oben befindet sich die Suche, mit der wir nach dem Text suchen können, welchen wir ändern wollen.

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 5

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 5

Nehmen wir mal an, wir wollen den Placeholder im Suchfeld ändern.

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 6

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 6

Folgender Text soll geändert werden: “Suchbegriff …”.
Jetzt gehen wir also in die Suche bei den Textbausteinen, dort geben wir einfach den Text ein, welcher von Haus aus im Frontend ausgeben wird, also “Suchbegriff …”.

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 7

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 7

Jetzt bekommen wir den richtigen Textbaustein angezeigt.
Wollen wir diesen nun ändern, klicken wir rechts auf die 3 Punkte und klicken auf bearbeiten.

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 8

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 8

Folgende Seite öffnet sich nun:

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 9

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 9

Oben sehen wir den technischen Namen des Textbausteins, darunter befindet sich dann das, was wir wirklich brauchen. Unter Übersetzungen befindet sich der Text, den wir ändern wollen. Dort tragen wir dann einfach unseren Text ein.

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 10

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 10

Haben wir den gewünschten Text eingetragen, klicken wir oben rechts einfach auf Speichern. Nach erfolgreichem Speichern, laden wir das Frontend unseres Shops einfach neu und siehe da, unser Text wird angezeigt.

Shopware 6 Konfiguration - Textbausteine - 11

Shopware 6 Konfiguration – Textbausteine – 11

30. Entwickler Modus aktivieren

Wollen wir testen, wie schnell unser Shop lädt und ob das Frontend richtig funktioniert, können wir ein kostenloses Plugin aus dem Store nutzen.
Dafür empfiehlt sich am besten:
https://store.shopware.com/ultra21756184677f/entwickler-modus-sw6.html

Shopware 6 Konfiguration - Entwickler Modus aktivieren - 1

Shopware 6 Konfiguration – Entwickler Modus aktivieren – 1

Haben wir das Plugin heruntergeladen, müssen wir es im Shop Backend hochladen und installieren.
Haben wir dies erfolgreich gemacht, sieht das ganze so aus:

Shopware 6 Konfiguration - Entwickler Modus aktivieren - 2

Shopware 6 Konfiguration – Entwickler Modus aktivieren – 2

Um das Plugin zu konfigurieren, klicken wir auf die 3 Punkte und dann auf konfigurieren.

Shopware 6 Konfiguration - Entwickler Modus aktivieren - 3

Shopware 6 Konfiguration – Entwickler Modus aktivieren – 3

Dann öffnet sich folgendes Fenster:

Shopware 6 Konfiguration - Entwickler Modus aktivieren - 4

Shopware 6 Konfiguration – Entwickler Modus aktivieren – 4

Hier finden wir nun alle Einstellungen, die für uns wichtig sind.

Mit dem ersten Schalter können wir entscheiden, ob das Plugin im Frontend angezeigt werden soll.
Mit Dump einschalten, aktivieren wir die Dump-Funktion.
Wollen wir die Ladezeiten unseres Shops sehen, müssen wir die Symfony Menüleiste aktivieren.

Wenn wir alles eingestellt haben, öffnen wir das Frontend.
Dort bekommen wir ganz oben folgendes angezeigt:

Shopware 6 Konfiguration - Entwickler Modus aktivieren - 5

Shopware 6 Konfiguration – Entwickler Modus aktivieren – 5

Shopware 6 Konfiguration - Entwickler Modus aktivieren - 6

Shopware 6 Konfiguration – Entwickler Modus aktivieren – 6

In diesem Bereich bekommen wir alle wichtigen Informationen über unseren Store. Hier können wir ebenfalls ablesen, ob alle Scripts, die wir benutzen erfolgreich geladen wurden.
Die Symfony Leiste finden wir nun am unteren Bildschirmrand.

Shopware 6 Konfiguration - Entwickler Modus aktivieren - 7

Shopware 6 Konfiguration – Entwickler Modus aktivieren – 7

Hier sehen wir alle wichtigen Meldungen über unseren Shop.

Ein digitales Produkt verkaufen
Wollen wir ein digitales Produkt in unserem Shopware 6 Store wie beispielsweise ein E-Book, welches Kunden direkt nach dem Kauf aus dem Account downloaden können, müssen wir ein externes Plugin aus dem Community-Store downloaden, weil Shopware diese Funktion leider noch nicht eingebunden hat.

Um digitale Produkte zu Vertreiber, empfehlen wir das Plugin von shapeandshift. Dieses hat bereits einige Downloads im Community Store und bietet reichlich Funktionen, die wir nutzen können.

Hier geht es zum Plugin:
https://store.shopware.com/sas9155591716916/esd/downloads-fuer-shopware-6.html#

Pickware
Pickware ist mit die bekannteste Warenwirtschaft für Shopware 5 und 6, mit über 620 Downloads ist es auch das beliebteste Warenwirtschafts-Plugin im Store. Pickware eignet sich auch perfekt für Anfänger, die gerade erst angefangen haben, mit Shopware zu arbeiten, da es direkt in Shopware integriert ist und wir nur noch wenige Klicks machen müssen bis es richtig läuft. Des Weiteren wird das Plugin durch ständige Updates und Feature-Erweiterungen weiterentwickelt.
Hier ein Auszug aus den Funktionen, welche im Januar 2021 verfügbar sind:

-Mehrlagerfähigkeit mit definierbarem Standardlager
-Chaotische Lagerhaltung (Mehrere Lagerplätze je Produkt und Lager)
-Standardlagerplätze je Produkt und Lager
-Pickliste zur Kommissionierung
-Automatische Bestandsausbuchung beim Versenden einer Bestellung
-Automatische Bestandseinbuchung beim Retournieren einer Bestellung
-Filterbare und exportierbare Bestandsübersicht aller Produkte
-Definierbarer Meldebestand je Produkt
-Tägliche Benachrichtigung über alle Produkte, die den Meldebestand erreicht haben
-Verwaltung von Lieferanten inklusive Produkt-Lieferanten-Zuordnung
-Protokoll aller Warenbewegungen

Wollen wir also ein einfach zu installierbares Warenwirtschafts-Plugin haben, sollten wir definitiv Pickware berücksichtigen.

Debugging und Fehler beheben

Wenn wir unseren Shop nur im Produktivmodus, also den Verkauf aktiviert haben, betreiben, sehen wir, falls Fehler auftreten, eine meistens nichts sagende Information über den Fehler. Wollen wir diesem Fehler aber genauer auf die Spur kommen, müssen wir unseren Shop mithilfe von Debugging untersuchen.

Dafür müssen wir zuerst den Entwicklermodus in unserem Shop aktivieren. Dies tun wir, indem wir per FTP in unser Shopware Installations-Verzeichnis navigieren und die Datei mit der Endung .env suchen. In dieser ändern wir dann folgende Zeile:
ACHTUNG: Sollte die Datei nicht angezeigt werden, müssen wir in unserem FTP-Programm die Einstellung “versteckte Dateien anzeigen” Aktivieren.

APP_ENV=prod

Zu

APP_ENV=dev

Nachdem wir diese Zeilen Code angepasst haben, müssen wir den Cache unseres Shops leeren. Dies tun wir am einfachsten über die Konsole mit folgendem Befehl:

php bin/console cache:clear

Danach befindet sich unser Shop im Entwicklermodus.

Logdateien finden

Wollen wir die Logdateien unseres Shops finden, müssen wir uns zuerst per FTP Verbindung in den Installationspfad unseres Shops begeben. Dort finden wir einen Ordner /var/ in diesem liegt ein weiterer Ordner, /log also befinden wir uns nun in folgendem Verzeichnis:
/var/log/

Wollen wir ausführliche Ausgaben in der Logdatei bekommen, müssen wir wie oben beschreiben den Entwicklermodus aktivieren. Danach finden wir die aktuellen Logs unseres Shops in der dev.log Datei.

Sollte all dies nicht helfen, können wir noch weitere Log Dateien einsehen wie z. B. die PHP-Logdateien. Da diese Dateien von Hoster zu Hoster unterschiedlich abgelegt werden, melden wir uns am besten bei unserem Hoster und fragen nach der Datei. Dieser wird uns diese dann zu schicken.

Haben wir nun die Logdateien gesichtet, kriegen wir dort genaue Informationen wo welcher Fehler liegt. Meistens bekommen wir Shopware typische Fehlercodes, welche wir einfach in die Suchmaschine unserer Wahl tippen können. So bekommen wir allerhand Lösungsvorschläge. Haben wir selber keine Zeit und Lust dafür, können wir auch ganz einfach eine Agentur beauftragen. Möchte man dies trotzdem selber machen und man kommt einfach nicht weiter, kann man im Shopware Forum einen neuen Beitrag erstellen, in dem man den Fehlercode angibt und sein Problem beschreibt. Dort gibt es etliche Nutzer, die viel Erfahrung mit Shopware und seinen kleinen Problemchen haben.

31. Search Engine Optimization

URL-Struktur für Produktdetailseiten in Shopware 6

Die Standardvorlage für Produktdetailseiten ist
{{ product.translated.name }}/{{ product.productNumber }}.

Produktnummern sind für Kunden und Suchmaschinen oft mysteriös und bedeutungslos. Daher wird empfohlen, andere Variablen in die URL aufzunehmen.
Eine Liste der gängigsten Variablen finden Sie in der Shopware 6 Dokumentation. Shopware SEO kann beispielsweise folgende Vorlagen anstelle der voreingestellten Vorlagen auswählen:
{{ product.manufacturer.name|lower }}/{{ product.name|lower }}

Dies entspricht folgender URL-Struktur: onlineshop.de/hersteller/produktname Diese Vorlage ist nur sinnvoll, wenn die Hersteller- und Produktnamen kurz und aussagekräftig genug sind. Klare, aussagekräftige Produktnamen sind oft sehr nützlich für gutes SEO. Diese Vorlage kann nicht verwendet werden, wenn Variationen mit demselben Produktnamen verwendet werden:
Deutschland Trikot (Größe M): onlineshop.de/adidas/deutschland-trikot
Deutschland Trikot (Größe L): onlineshop.de/adidas/deutschland-trikot

In diesem Fall muss eine weitere Variable aufgenommen werden, die über alle Varianten hinweg variiert. Denn jede URL muss eindeutig sein.
Z. B.:
{{ product.manufacturer.name|lower }}/{{ product.name|lower }}-{{ product.keywords|lower }} Deutschland-Trikot (Größe M): onlineshop.de/adidas/deutschland-trikot-groesse-m Deutschland-Trikot (Größe L): onlineshop.de/adidas/deutschland-trikot-groesse-l

URL-Struktur für Kategorieseiten in Shopware 6

Für Kategorieseiten ist die Standard-URL-Vorlage in Shopware 6

{% for part in category.seoBreadcrumb %}{{ part }}/{% endfor %}.

Auch hier ist es wichtig zu überlegen, ob diese Vorlage für jede Kategorie aussagekräftig genug ist. Oder in Shopware 6
kann beispielsweise {{ category.metaTitle }} ausgewählt werden.
Unabhängig davon spielen Metatitel eine wichtige Rolle im SEO und sollten entsprechend optimiert werden.
Neben verschiedenen Variablen sollten für Shopware 6 SEO auch Filter für URL-Templates verwendet werden.
Dadurch wird beispielsweise sichergestellt, dass alle Textelemente eines Datensatzes in Kleinbuchstaben geschrieben werden.
Der Filter wird einfach mit dem Sonderzeichen Pipe („|“) hinter die entsprechende Variable gesetzt.

Produkt- und Kategorie-URLs manuell anpassen

In Einzelfällen ist es sinnvoll, für bestimmte Produkte oder Kategorien separate URLs zu haben. Für diese Maßnahme kann der SEO-Pfad manuell in Shopware 6 direkt in den entsprechenden Kategorie- oder Produkteinstellungen eingetragen werden. Die Weglänge kann frei bestimmt werden.

Zu beachten ist, dass Produkte und Kategorien weiterhin über die alte URL aufgerufen werden können. Um Duplicate Content zu vermeiden, werden neue Shopware-URLs automatisch als kanonische URLs auf Produktebene definiert. So können Suchmaschinen erkennen, dass derselbe Inhalt zwar über unterschiedliche URLs erreichbar ist, aber nur der eingestellte SEO-Pfad in den Suchergebnissen enthalten sein soll.

Metatitel und Metabeschreibung im Produkt-Backend

Die Anzeige eines Online-Shops auf den Suchergebnisseiten von Suchmaschinen wird durch den vom Backend definierten Meta-Titel und die Meta-Beschreibung bestimmt. Daher sind Meta-Tags ein wichtiger Bestandteil von SEO.

Shopware 6 Konfiguration - SEO - 1

Shopware 6 Konfiguration – SEO – 1

Shopware 6 ermöglicht die Bearbeitung direkt am entsprechenden Produkt oder der Kategorie. Sie müssen ein Produkt oder eine Kategorie im Katalogmenüpunkt auswählen und nach unten zu den SEO-Einstellungen scrollen. Für jedes Produkt und jede Kategorie kann ein separater Metatitel und eine entsprechende Metabeschreibung hinterlegt werden. Es ist wichtig zu beachten, dass Startseite und Einkaufswelt auch als Kategorien angezeigt werden.
Die Suchmaschinenoptimierung ist für diese Seiten besonders relevant, da hier oft viele einzigartige Inhalte präsentiert werden. Wenn die Metadaten nicht manuell erstellt wurden, verwendet Shopware 6 die folgende Vorlage für den Metatitel:

{Produktname} für Produkte
{Kategoriename} für Kategorien

In Shopware 6 gibt es keine Vorlagen für Meta-Beschreibungen. Hier werden Produktbeschreibungen verwendet. Für optimierte Meta-Beschreibungen mit bis zu 160 Zeichen ist dies jedoch oft zu lang. Wir empfehlen daher dringend, die wichtigsten Kategorien und Produkte einzeln zu bearbeiten. Die individuelle Abwicklung aller Produkte ist bereits für mittelständische Onlineshops eine Herausforderung. Eine Bearbeitung von Keywords in Shopware ist nicht notwendig, da Meta-Keywords für die Bewertung von Websites durch Google nicht mehr relevant sind.

Canonical-Tags in Shopware 6

Mit dem Canonical Tag kann verhindert werden, dass Google bestimmte Seiten eines Online-Shops als Duplicate Content einstuft. Dadurch wird der Suchmaschine mitgeteilt, welche URL das Original darstellt und somit auch in den Ergebnissen auftauchen soll. Doppelte Inhalte können leicht entstehen, wenn ein Produkt viele Variationen hat, wenn das Produkt in mehreren Kategorien ist oder wenn die Kategorien unterschiedlich angeordnet sind. In diesen Fällen ändert sich die URL, aber ein Großteil des Seiteninhalts bleibt gleich. Daher sind Canonical Tags für SEO in Shopware relevant.

Shopware 6 setzt den Canonical Tag automatisch auf den für die jeweilige Seite definierten SEO-Pfad. Die URL kann unter
Kategorie > Kategorie oder Produkt > Kanonische URL > SEO-Pfad geändert werden.
Wenn Sie in einem Geschäft mit mehreren Varianten eines Produkts arbeiten, ist ein entsprechendes Plugin erforderlich, um allen Varianten das gleiche Standard-Tag zu geben.

301- und 302-Weiterleitungen

Manchmal ändert sich die URL einiger Inhalte. In diesen Fällen sollte eine 301 (Moved Permanently) oder 302 (Moved Temporarily) Weiterleitung eingerichtet werden, damit Suchmaschinen und Nutzer die Inhalte finden können. Übrigens sollten für SEO lange Übergangsketten vermieden werden, da sie die Antwortzeit erhöhen und das Crawl-Budget verbrauchen.
Shopware 6 ist noch nicht für die Umleitung über das Backend konfiguriert. Sie müssen
noch per .htaccess importiert werden. Die Datei befindet sich auf dem Server des Online-Shops und muss sorgfältig bearbeitet werden, um die Erreichbarkeit des Shops nicht zu beeinträchtigen.

Seiten für Suchmaschinen ausschließen

Einige Seiten müssen vor Suchmaschinen ausgeblendet werden. Der Ausschluss dieser Seiten vom Crawling ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Das sind vor allem Shopseiten, die im Check-out oder im Kundenbereich zu finden sind, sowie mit der Suchfunktion erstellte Seiten oder gefilterte Kategorieseiten. Dafür eignet sich die sogenannte robots.txt. Es ist ein reines Textdokument, in dem bestimmte Regeln und Befehle definiert sind.

Außerdem muss die Sitemap in der robots.txt-Datei enthalten sein. Das Lesen dieser Datei ist ein wesentlicher Bestandteil der Erkennung. Dadurch erhalten Suchmaschinen Informationen darüber, welche Seiten sie nicht besuchen sollten und wo sie die Sitemap finden, mit der sie sich einen Überblick über die Seitenstruktur verschaffen.

Um die robots.txt-Datei zu finden, muss sie immer diesen Namen haben und sich direkt im Root-Verzeichnis befinden.

Über das Robots-Meta-Tag können auch einzelne Seiten von der Suchmaschinenindexierung ausgeschlossen werden. In Shopware 6 muss der Robots-Meta-Tag per .htaccess implementiert werden. Mit Plugins wie SEO Professional können aber auch noindex- und nofollow-Direktiven im Backend konfiguriert werden.

Während die robots.txt-Datei dazu dient, das Crawlen bestimmter Seiten zu kontrollieren und zu verhindern, gibt das Robots-Meta-Tag Hinweise dazu, ob eine Seite indexiert werden soll. Daher gilt es, abzuwägen, welcher Weg der richtige und am wenigsten fehleranfällig ist.

404-Seite für klare Signale

Wenn bestimmte URLs nicht verfügbar sind, muss dies dem Benutzer explizit mitgeteilt werden. Eine
404-Fehlerseite ist oft einer automatischen Weiterleitung der Benutzer auf die Startseite vorzuziehen. Außerdem erhalten Suchmaschinen-Crawler den richtigen Fehlercode, was sich positiv auf SEO auswirkt. Mit gutem Design kann eine
404-Seite tiefer in den Verkaufstrichter führen, indem beispielsweise eine Suchfunktion oder relevante Links präsentiert werden.

Dazu kann in Shopware 6 eine Erlebniswelt geschaffen werden. Diese kann nach Belieben gestaltet werden, aber für Nutzer und Suchmaschinen muss klar sein, dass die Seite, auf der sie suchen, nicht existiert. Sobald eine neue Shop-Seite erstellt wurde, kann sie in den Einstellungen als
404-Seite gespeichert werden, die Shopware immer anzeigt, wenn keine URL vorhanden ist. Im Backend der Shopping-Software kann unter Einstellungen > Eckdaten > Store Pages > Store Page Layout für
404-Seiten die entsprechende Erlebniswelt festgelegt werden.

SEO-Index neu aufbauen

Da sich viele SEO-Einstellungen auf URLs oder die Seitenstruktur auswirken, ist es notwendig, den Index zu aktualisieren, damit die neuen Regeln wirksam werden. Shopware bietet hierfür viele verschiedene Möglichkeiten.
Auf der Konsole kann der Befehl php bin /console dal:refresh:index verwendet werden.
Wenn Sie kein Steuerungsfeld haben, können Sie im Backend der Shopping-Software unter Einstellungen > System auf den Bereich Cache und Vorschläge zugreifen.
Neben der Option „Cache leeren“ können auch Index-Updates mit einem Klick durchgeführt werden, um Änderungen an der Anzeigekonfiguration in der Shopware 6-Oberfläche vorzunehmen.

Shopware 6 Konfiguration - SEO - 2

Shopware 6 Konfiguration – SEO – 2

Image SEO für Produktbilder

Ein weiterer grundlegender Aspekt von SEO Shopware 6 ist die präzise Bildverwaltung. Online-Shops enthalten oft viele Bilder, die einzelne Produkte oder Illustrationen für Kategorien zeigen.
Bei Bildern kann die Dateigröße ein Problem sein. Große Dateien verlangsamen die Ladegeschwindigkeit der jeweiligen Seite. Schnelle Seiten und kurze Ladezeiten sind extrem wichtig für die Benutzerfreundlichkeit von Online-Shops. Deshalb hat Google angekündigt, ab 2021 verstärkt auf die Ladegeschwindigkeit zu achten. Für SEO Shopware heißt das: Verwende möglichst komprimierte Bilder.
Auch Suchmaschinen-Crawler können den Inhalt des Bildes nicht direkt einsehen. Daher verwenden sie die Attribute title und alt, um zu interpretieren, was angezeigt wird.
Während Bilder auf Kategorie- und Produktebene hinzugefügt werden können, können sie dort nicht bearbeitet werden. Gehen Sie dazu in Shopware 6 auf Inhalte und dann auf Medien. Alle im Online-Shop verwendeten Mittel finden Sie hier. Wenn Sie auf ein einzelnes Bild klicken, erscheinen Details wie Dateigröße und Bildformat. Name, Titel und Alt-Text können hier ebenfalls bearbeitet werden. Diese Felder sollten unbedingt ausgefüllt und für SEO Shopware optimiert werden.

Shopware 6 Konfiguration - SEO - 3

Shopware 6 Konfiguration – SEO – 3

Schnelle Shopware Shops sind SEO-Booster

Die Ladegeschwindigkeit von Store-Seiten ist für SEO von großer Bedeutung, insbesondere wenn es um Core Web Vitals geht, das voraussichtlich 2021 zu einem offiziellen Ranking-Faktor werden wird. Allerdings gibt es einige Punkte, die Ladenbetreiber beachten müssen. Die drei wichtigsten Aspekte, um die Seitenladezeit zu minimieren und sich positiv auf die Suchmaschinenoptimierung auszuwirken, sind:

Schnell verbundener Speicher auf leistungsstarker Hardware
Bilder werden für weniger Datenpakete komprimiert
JavaScript wird selten verwendet und mit Bedacht eingesetzt

Content ist auch bei Shopware King

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass der Seiteninhalt nach wie vor einer der grundlegendsten Rankingfaktoren ist. Darauf sollten sich die SEO-Metriken in Shopware 6 konzentrieren. Dafür ist eindeutiger Text mit relevanten Schlüsselwörtern wichtig. Das gilt für Kategorie- und Produktbeschreibungen ebenso wie für Blogbeiträge oder „Über uns“-Seiten. Verwirrende Texte und ungenaue Informationen werden in diesem Zusammenhang von Google zunehmend negativ bewertet. Außerdem sollte der Text nicht mehr als einmal verwendet werden, da er sonst als Duplicate Content eingestuft wird. In den meisten Fällen indexieren Suchmaschinen diese Inhalte nicht.

Duplicate Content über Canonical Tags verhindern

Damit Suchmaschinen bestimmte Seiten nicht als Duplicate Content einstufen, wird den Suchmaschinen über sogenannte Canonical Tags mitgeteilt, welche Seiten bzw. URLs den eigentlichen „Original Content“ enthalten und somit auch in den Suchergebnissen angezeigt werden. Duplicate Content kann beispielsweise entstehen, wenn ein Produkt mehrere Varianten hat, das Produkt mehreren Kategorien zugeordnet ist oder die Kategorien unterschiedlich sortiert sind, d.h. die URL ändert sich, der Inhalt aber meist noch gleich ist.
In Shopware 6 wird das Canonical Tag automatisch auf den SEO-Pfad gesetzt, der für die jeweilige Seite eingestellt wurde. Sowohl für Produkte als auch für Kategorien kann im Reiter „SEO“ im Bereich „SEO Url“ im Feld „SEO-Pfad“ ein SEO-Pfad angegeben werden.
Wenn ein Produkt Variationen hat und alle Varianten dieselbe kanonische URL verwenden müssen, kann dies im entsprechenden Produkt im Reiter „SEO“ des Bereichs „SEO“ durch Aktivieren des Schalters „Verwenden Sie die gleiche kanonische URL für alle Varianten“ erfolgen. Aktiviert werden. Dann müssen Sie nur noch die passende Variante im Feld „Variation für kanonische URL“ auswählen.

31. Tracking Pixel einbinden

Ein wichtiger Punkt bei der Konfiguration ist für viele Shopware User das Einbinden von Tracking Pixeln. Die gängigsten sind hierbei der Google Analytics Pixel und der Facebook / Instagram Pixel.

Google Analytics Tracking

Um bei Shopware das Google Analytics Tracking einzubinden, bedarf es keinerlei Code und man muss auch kein zusätzliches Plugin installieren. Denn indem man auf den Verkaufskanal klickt, sieht man bereits den einladende Reiter Analyse. Hier gibt es nur ein Formularfeld und 3 Reiter Schalter.
In das Formularfeld geben wir die Tracking-ID von Google Analytics ein und sind auch schon fast durch mit den Einstellungen. Mit dem ersten Button aktivieren wir die Funktion, mit dem zweiten tracken wir zusätzlich die Bestellungen. Der letzte Button ermöglicht eine IP-Anonymisierung, die wir zur Einhaltung der DSGVO ebenfalls aktivieren sollten.

Shopware 6 Konfiguration - Tracking Pixel einbinden - 1

Shopware 6 Konfiguration – Tracking Pixel einbinden – 1

Facebook Tracking

Zur Einbindung des Facebook Pixels sind im Shopware Plugin Store zahlreiche Erweiterung zu diesem Zweck vorzufinden. Hier kann man sich grundsätzlich an den Downloadzahlen und Bewertungen orientieren um das beste Plugin ausfindig zu machen. Auch das Durchlesen der Beschreibung hat noch niemandem geschadet.
2 Plugins die wir jedoch explizit erwähnen möchten sind diese hier: Das erste ist Tracking ohne Cookies für Google Ads, Facebook & Co.

Shopware 6 Konfiguration - Tracking Pixel einbinden - 2

Shopware 6 Konfiguration – Tracking Pixel einbinden – 2

Falls ein Tracking mit Cookies ausgeschlossen ist, kann man dieses Plugin nutzen. Wir hatte es jedoch bisher noch nicht aktiv im Einsatz und können sonst nicht viel zu dem Plugin sagen.
https://store.shopware.com/nimbi88183615355/tracking-ohne-cookies-fuer-google-ads-facebook-co..html?c=3
Das zweite ist: Pixel Your Shop

Shopware 6 Konfiguration - Tracking Pixel einbinden - 3

Shopware 6 Konfiguration – Tracking Pixel einbinden – 3

Es ermöglicht, so wie das andere Plugin, das Tracking multipler Pixel. Heißt man kann es für Google Ads, Google Analytics, Facebook, instagram, Pinterest und sogar Hotjar verwenden.

Der Vorteil: Es können alle für die jeweiligen Portale zur Verfügung stehenden Events getrackt werden – ohne dass man mehr machen müsste als die jeweiligen Funktionen des Plugins zu aktivieren.

https://store.shopware.com/shops88897352858/pixel-your-shop.html?c=3
Aktuell würden wir noch zu zur 2 Option raten. Das Plugin ist ein gutes Stück günstiger, bietet eine einfachere Konfiguration, eine sehr gute Anleitung und Top-Bewertungen bei amtlichen Download-Zahlen. Das andere Plugin ist auch definitiv vielsprechend aber könnte es dem User im Hinblick auf das Event-Tracking sicherlich noch etwas einfacher machen.

Du brauchst Hilfe bei der Umsetzung mit Shopware? Dann setze dich jetzt mit uns in Verbindung.