Lesezeit: 3 Min · getestet auf Shopware 6.7.x
Kurz erklärt: Der Bereich, der früher „Plugins“ hieß, heißt heute Erweiterungen → Meine Erweiterungen und ist in Apps, Themes und Empfehlungen gegliedert. Hier installierst, aktivierst und konfigurierst du Erweiterungen, verbindest deinen Shopware-Account und spielst Updates ein. Dieser Eintrag fasst diese vier zusammengehörenden Aufgaben zusammen.
Auf einen Blick
| Erweiterungen | Erweiterungen → Meine Erweiterungen (Apps / Themes / Empfehlungen) |
| Account | Einstellungen → System → Shopware-Account |
| Store | store.shopware.com (Apps & Themes) |
| Updates | Einstellungen → System → Shopware-Update |
| Getestet auf | Shopware 6.7.x (self-hosted) |
Erweiterungen verwalten (Apps & Themes)
Pfad: Erweiterungen → Meine Erweiterungen. Jede Erweiterung hat einen Status-Schalter: Aktiv, Inaktiv oder Deinstalliert. Konfiguriert werden aktive Erweiterungen unter Einstellungen → Erweiterungen (eigener Bereich je Plugin). Upload eigener Erweiterungen per ZIP über „Erweiterung hochladen“.

App oder Plugin?
Zwei Erweiterungs-Typen existieren heute gleichberechtigt: Das klassische Plugin (PHP, nur self-hosted) und die App (manifest-basiert, auch Cloud-/SaaS-fähig). Für reine self-hosted-Shops sind beide nutzbar; in der Cloud laufen nur Apps. Beim Entfernen unterscheidet Shopware Deinstallieren (Daten bleiben erhalten) und Entfernen (vollständig – optional inkl. „alle App-Daten dauerhaft löschen“, irreversibel).
Shopware-Account & Store
Pfad: Einstellungen → System → Shopware-Account. Die Verknüpfung mit deinem Account unter account.shopware.com ist Voraussetzung, um gekaufte Erweiterungen zu nutzen – dafür muss die Domain registriert und verifiziert sein. Erweiterungen findest und kaufst du im Shopware Store (store.shopware.com).

Updates einspielen
Pfad: Einstellungen → System → Shopware-Update. Ablauf: Shopware prüft die Systemanforderungen (grün/rot) und zeigt die Extension-Kompatibilität mit drei Stati – bereits kompatibel, mit der neuen Version kompatibel, nicht kompatibel. Inkompatible Erweiterungen vorher deaktivieren. Der Web-Updater aktiviert automatisch den Wartungsmodus, lädt das Update, fährt die Migrationen und beendet den Wartungsmodus.

Aus der Praxis
- Vor jedem Update ein Backup – Shopware empfiehlt das ausdrücklich; bei größeren Sprüngen zuerst auf einer Test-/Staging-Umgebung prüfen.
- Major-Sprung auf 6.7: Der Admin-Auto-Updater ist für Minor-/Patch-Updates gedacht. Der Sprung auf 6.7 bringt echte Breaking Changes (neue Admin-Technik, PHP 8.2) – nur mit dem offiziellen Update-Guide und vorab getestet.
- Deinstallieren ≠ Entfernen: Wer Plugin-Daten behalten will, nur deinstallieren. „Alle Daten dauerhaft löschen“ ist endgültig.
- SaaS vs. self-hosted: Dieser Update-Weg gilt für self-hosted. In der Shopware-Cloud übernimmt Shopware die Updates.
Was sich seit Shopware 6.1/6.2 geändert hat
Der Begriff „Plugins“ als Top-Menüpunkt ist weg – heute Erweiterungen → Meine Erweiterungen mit klarer Trennung in Apps/Themes/Empfehlungen. Das App-Konzept (Cloud-fähig) steht gleichberechtigt neben dem klassischen Plugin. Der Update-Dialog mit Extension-Kompatibilitäts-Check ist deutlich ausgereifter als 2022.
Häufige Fragen
Wo sind meine „Plugins“? Unter Erweiterungen → Meine Erweiterungen – der Begriff heißt jetzt „Erweiterungen/Apps“.
Warum kann ich eine gekaufte Erweiterung nicht nutzen? Meist fehlt die Account-Verknüpfung oder die Domain-Verifizierung unter System → Shopware-Account.
Kann ich direkt auf 6.7 updaten? Nur geplant: mit Backup, Test-Umgebung und Update-Guide – nicht spontan über den Auto-Updater.
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Quellen
Teil des Konfigurations-Kurses · erstellt von great2gether · getestet auf Shopware 6.7.x.