Shopware Hosting Empfehlungen – Da wir nun auch schon einige Jahre mit Shopware arbeiten hatten wir nicht nur Kontakt zu unterschiedlichsten Hosting-Anbietern sondern haben selber auch schon einige der bekannten Hosting Anbieter als Kunde beehrt. Im Folgenden teilen wir unsere Erfahrungen aus erster (und zweiter) Hand mit euch.

Übersicht:

Shopware Hosting bei Providerdienste.de

Als erstes empfehlen wir den Hosting Anbieter, der seit Tag 1 Shopware Shops hostet. Es waren die Herren von Providerdienste.de auf dessen Server der allererste Shopware Professional Edition Shop online gestellt wurde. Ich durfte den Gründer und Geschäftsführer auf einem Shopware Meeting kennenlernen und lauschte seinen Anekdoten aus diesen spannenden Tagen.

Seit einigen Jahren arbeiten wir immer mal wieder mit den Kollegen von BLmedia, die den Service von Providerdienste seit langen hochzufrieden nutzen. Also: Klare Empfehlung aus zweiter Hand.

Shopware Hosting bei dogado

dogado (vormals Aixpro) war der erste Hosting Anbieter, der jede erdenkliche Shopware Zertifizierung für Shopware 5 und Shopware 6 besaß & besitzt. Diese sind im Einzelnen:

  • Shopware Hosting Partner
  • Shopware Technology Partner
  • Shopware Certified Developer
  • Shopware Certified Developer Advanced
  • Shopware Certified Template Designer
  • Shopware Certified Template Developer

Bei dogado weiß man also nicht nur was man beim Hosting von Shopware beachten muss, nein man hat sich auch zertifiziertes Wissen zu Shopware Design, Programmierung und Technologie angeeignet. Mehr (zertifizierte) Shopware Expertise geht also gar nicht mehr.

LiteSpeed Technologie
Dogado ist zudem aktuell einer der ganz wenigen Anbieter der seine Server bereits mit LiteSpeed Technlogie ausgestattet hat. Diese Technologie ist kompatibel mit Apache Servern und schneller als Nginx Server. Man kann sagen, dass es einfach das schnellste ist, was es aktuell auf dem Markt zu finden gibt. Trotz himmlischer Ausstattung bleiben die Preise bodenständig und beginnen bei knapp 18 € / Monat für ein Einsteiger Paket mit 5GB Speicher.

Rechtskonforme E-Mail Archivierung
Ein weiterer klarer Pluspunkt: Hier kann man auch gleich ein rechtssicheres E-Mail Archiv buchen. Da kann man dann alle wichtigen Geschäfts-Emails für 10 Jahre unveränderlich speichert. Das ist übrigens seit einigen Jahren Pflicht und sollte daher zwingend genutzt werden sofern nicht bereits eine andere Archivierungslösung in Verwendung ist.

Auch alle weiteren Anforderungen werden eingehalten um beim Thema E-Mail-Archivierung auf voller Linie rechtskonform und abmahnsicher agieren zu können. Worauf man (selber) nun nur noch achten muss ist, dass Mitarbeiter keine privaten Mails über geschäftliche E-Mail Adressen versenden. Diese dürfen nämlich auf keinen Fall archiviert werden.

Nachteil: Auf einige Anfragen hat der Vertrieb leicht schläfrig reagiert, weshalb wir trotz hohem Interesse dann doch einen Server bei Profihost gebucht haben. Auch wenn hier das Angebot vor lauter Superlativen und Zertifizierungen nur so strotzt kann ich nur sagen was ich sehe. Ich kenne bisher auch niemanden persönlich der dogado Kunde ist.

Hierzu muss jedoch gesagt werden dass dogado zu dem Zeitpunkt gerade mit einem von vielen Shopware Nutzern geschätzten Anbieter, namentlich Aixpro, fusioniert ist und deswegen noch etwas Unordnung herrschte. Auch kürzlich ist dogado wieder einmal expandiert – dieses Mal wurde Profihost ins Firmen-Portfolio aufgenommen, während der Anbieter, im Gegensatz zu Aixpro, weiterhin eigenständig am Markt bestehen bleibt.

Shopware Hosting bei Timme Hosting

Es gibt eine besonders große Shopware Facebook Gruppe, in der immer und immer wieder die Frage nach einem guten Shopware Hosting Anbieter fällt. Ich meine die ist mittlerweile schon so oft gestellt worden, dass die Frage verboten wurde. Wie auch immer – Es waren jedes Mal 2 Anbieter die als Kommentar unter der Frage nie gefehlt haben: Profihost und… Timme Hosting!

Timme Hosting ist unser persönlicher Favorit. Hier hosten wir selber unsere Kunden-Shops und bieten in Kooperation mit Timme Hosting auf größeren Servern kleinere Pakete für unsere Kunden an. Hierbei können wir jederzeit auf den professionellen Support des Timme Hosting Teams zurückgreifen. Mittlerweile kennen wir uns auf den Servern aber selber wie in unserer Westentasche aus und regeln vieles auch ohne nachfragen zu müssen.

Was wir noch vermissen: Ein GoBD konformes E-Mail Archiv.

Was wir gut finden: Echtes NGINX Hosting auf NMVe-SSD Speicher, vorkonfigurierte Umgebungseinstellungen für unterschiedliche Shopware Versionen sowie weitere gängige CMS. Gutes Preis-Leistungsverhältnis für den Speicherplatz pro GB bei managed Servern und Managed Virtual-Servern.

Shopware Hosting bei Profihost

Ja die Jungs von Profihost haben den Namen definitiv verdient. Es sind einfach Profis die auf alles eine Antwort haben und deren Server reibungslos laufen. Die Reseller-Server sind übersichtlich und das Flex-Hosting eine interessante Option seinen Vertrag modular anzupassen.
Der Support ist sehr persönlich. Man telefoniert, schreibt E-Mails oder sogar SMS mit seinem persönlichen Berater. Das ist schon ein Luxus den man ungern missen mag.

Auch, bei Servern, die Option CPU-Kerne, Speicher und Arbeitsspeicher gesondert hinzu zu buchen sind nicht zu verachten fordern aber ihren Preis. Hier sollte man jedoch nicht auf den Preis achten, sondern die optimale Umgebung für seine Shopware Umgebung als Investition betrachten.

Nachteil: Bei Servern – nichts für Sparfüchse sondern einfach für Profis die sich mit illustren Kunden wie Frosta, Trigema & Co. einreihen möchten. Die Pakete sind durch die ganzen Zusatz-Optionen auch ein Stück weit unübersichtlich. Bei Shopware Webhosting Paketen wiederum bekommt man schon fast wieder zu viel des Guten, wie zum Beispiel 100GB SSD-Webspace für schlappe 25 €. Sogar die Server mit über 100 € / Monat haben gerade einmal 50 GB. Man fängt also am besten erst einmal klein an, wird dann reich und bucht dann einen amtlichen Server mit viel Karamba.

Shopware Server bei Hosteurope

Hosteurope war der erste Anbieter auf deren Servern wir Shopware Shops installiert und den Anbieter seinerzeit auch gerne empfohlen haben. Das war aber zu Shopware 4 Zeiten und ab Shopware 5 gab es zu viele Probleme, so dass wir uns für einen Server bei Timme Hosting entschlossen haben und seitdem damit sehr zufrieden sind.

Da aber mittlerweile ein guter Freund bei Hosteurope arbeitet und auch schon vorher ein anderer Kumpel dort gearbeitet hat empfehle ich Hosteurope trotzdem. Zum Beispiel für WordPress Seiten. Das geniale bei Hosteurope ist einfach der 24 Support, der mir damals nicht selten mitten in der Nacht ein bestimmtes Körperteil gerettet hat.

Shopware Server bei Mittwald

Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Das Marketing ist super, der Support weiß auf jede Nachbohr-Frage eine kompetente Antwort abzuliefern aber als wir uns seinerzeit entschlossen hatten einen eigenen Hosting Service auf größeren Servern von Mittwald zu realisieren haben wir uns alle Zähne ausgebissen.

In unserem nahen Agentur-Umfeld gab es auch einen Kollegen der ähnliches zu berichten hatte und von Mittwald definitiv abrät und stattdessen (genau wie wir) Timme Hosting empfiehlt.

Was ich bei Mittwald empfehlen kann ist der AVV-Manager der sehr praktisch ist um mit seinen Kunden AV-Verträge online abzuwickeln und Kunden digital aber rechtskräftig unterschreiben zu lassen.

Shopware Shops – as a Service

Eine Alternative zum „normalen“ Shopware Hosting gibt es auch noch. Das sind sogenannte Software as a Service oder kurz SaaS Anbieter. Hier bekommt man Shopware nicht nur vorinstalliert sondern etwaige Versions- und Sicherheitsupdates werden ebenfalls vom Anbieter übernommen.

Seit Shopware 6 kann man diesen Service auch direkt bei Shopware selbst buchen und seinen Shop in der Shopware Cloud hosten. Im Fokus stehen bei SaaS Anbietern Nutzer mit weniger Vorkenntnis bei eben so wenig Zeit, Lust und Geld irgendwelche Updates zu machen für die kein Mensch Zeit hat. Shopify hat hierbei vorgemacht, wie es funktionieren kann. Der Kunde kümmert sich um den Verkauf, der Anbieter hält den Rücken frei und sorgt für einen reibungslosen Ablauf bei der Technik.

Vorteil 1: Man ist schnell startklar ohne technisches Vorwissen.

Vorteil 2: Die Shops sind laut persönlicher Anfrage “Höhle der Löwen ready”. Sprich wer ein gutes Produkt hat, und der Shop zu Spitzenzeiten eine Auslastung von mehreren tausend Nutzern auf seiner Seite hat, kann sich auf eine Infrastruktur verlassen, die als selbst gehosteter Shopware Shop weit mehr kosten würde.

Nachteil 1: Shopware schneidet sich, genau wie Shopify, von jedem verkauften Kuchen ein Stück ab. Je nachdem wie groß der Kuchen am Ende ist, lohnt sich eher eine Installation auf dem eigenen Server durch eine hochprofessionelle Shopware Agentur wie uns.

Nachteil 2: Es können nicht alle Plugin aus dem Shopware Community Store entwickelt werden und wurden, sondern nur solche, die speziell für das neue Shopware App System entwickelt wurde.

Nachteil 3: Bei Shops in der Shopware Cloud ist es zudem nicht möglich per FTP oder SSH auf den Server zuzugreifen. Für einige ist das ein Segen weil man nix kaputt machen kann, für alteingesessene Shopware Nutzer eher ein Fluch da man viel weniger Anpassungen selbst erledigen kann.

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