Shopware Hosting Empfehlungen

von | Aug. 13, 2020 | Shopware, Shopware 4, Shopware 5, Shopware 6, Unsere Partner | 0 Kommentare

Shopware Hosting Empfehlungen – Da wir nun auch schon einige Jahre mit Shopware arbeiten hatten wir nicht nur Kontakt zu unterschiedlichsten Hosting-Anbietern sondern haben selber auch schon einige der bekannten Hosting Anbieter als Kunde beehrt. Im Folgenden teilen wir unsere Erfahrungen aus erster (und zweiter) Hand mit euch.

Übersicht:

Shopware Hosting bei Providerdienste.de

Als erstes empfehlen wir den Hosting Anbieter, der seit Tag 1 Shopware Shops hostet. Es waren die Herren von Providerdienste.de auf dessen Server der allererste Shopware Professional Edition Shop online gestellt wurde. Ich durfte den Gründer und Geschäftsführer auf einem Shopware Meeting kennenlernen und lauschte seinen Anekdoten aus diesen spannenden Tagen.

Seit einigen Jahren arbeiten wir immer mal wieder mit den Kollegen von BLmedia, die den Service von Providerdienste seit langen hochzufrieden nutzen. Also: Klare Empfehlung aus zweiter Hand.

Shopware Hosting bei Timme Hosting

Es gibt eine besonders große Shopware Facebook Gruppe, in der immer und immer wieder die Frage nach einem guten Shopware Hosting Anbieter fällt. Ich meine die ist mittlerweile schon so oft gestellt worden, dass die Frage verboten wurde. Wie auch immer – Es waren jedes Mal 2 Anbieter die als Kommentar unter der Frage nie gefehlt haben: Profihost und… Timme Hosting!

Timme Hosting ist unser persönlicher Favorit. Hier hosten wir selber unsere Kunden-Shops und bieten in Kooperation mit Timme Hosting auf größeren Servern kleinere Pakete für unsere Kunden an. Hierbei können wir jederzeit auf den professionellen Support des Timme Hosting Teams zurückgreifen. Mittlerweile kennen wir uns auf den Servern aber selber wie in unserer Westentasche aus und regeln vieles auch ohne nachfragen zu müssen.

Was wir noch vermissen: Ein GoBD konformes E-Mail Archiv.

Was wir gut finden: Echtes NGINX Hosting auf NVMe-SSD Speicher, vorkonfigurierte Umgebungseinstellungen für unterschiedliche Shopware Versionen sowie weitere gängige CMS. Gutes Preis-Leistungsverhältnis für den Speicherplatz pro GB bei managed Servern und Managed Virtual-Servern.

Shopware Hosting bei Maxcluster

Wer sich in den letzten Jahren in der Shopware-Szene umgehört hat, ist an einem Namen kaum vorbeigekommen: Maxcluster. Der Hoster aus Paderborn ist seit 2011 am Markt und macht im Grunde nur eine Sache – Hosting für Onlineshops. Kein Webbaukasten, keine 2-Euro-Pakete für den Vereins-Blog, sondern Infrastruktur für Shopware, Magento & Co. Mittlerweile laufen dort über 1.500 Shops, und Shopware führt Maxcluster offiziell als Recommended Hosting Partner.

Shopware-Stack ab Werk
Man muss sich den Stack nicht erst zusammenbasteln: Redis, Varnish, Elasticsearch bzw. OpenSearch und RabbitMQ sind bereits an Bord – also genau die Dienste, die ein ordentlicher Shopware 6 Shop für Cache, Suche und Message Queue braucht. Ob NGINX oder Apache entscheidet man selbst, Git, Composer und npm sind vorinstalliert. Für die Performance-Analyse lassen sich Tideways, Blackfire oder New Relic direkt anbinden. Wer schon mal einen Shopware 6 Shop mit hängenden Workern und fehlender Queue debuggt hat, weiß das zu schätzen.

Sicherheit & Rechenzentrum
Die Server stehen in Frankfurt am Main, alles DSGVO-konform und nach ISO 27001, PCI DSS und ISAE 3402 zertifiziert. Jeder Cluster läuft mit 1:1-Failover auf einem separaten Server, dazu gibt es tägliche Backups, DDoS-Schutz und Malware-Scans. Garantiert werden 99,99 % Verfügbarkeit im Jahresmittel – das sind maximal rund 52 Minuten Ausfall pro Jahr.

Service-Level statt starrer Pakete
Statt fester Hosting-Pakete stellt man sich die Hardware (CPU, RAM, Speicher) im Konfigurator selbst zusammen und wählt dazu ein Service-Level:

  • Managed Dev – für Test- und Stage-Systeme, ohne Support
  • Managed Basic – 24/7-Support, 90 Minuten Reaktionszeit bei kritischen Problemen
  • Managed Business – 30 Minuten Reaktionszeit, Monitoring bis in den Checkout, fester Ansprechpartner
  • Managed Enterprise – 15 Minuten Reaktionszeit und Support für Hochlast-Szenarien (Stichwort Black Friday)

Abgerechnet wird monatlich, die Hardware sogar tagesgenau. Wer also für die Weihnachtszeit kurz mehr Power braucht, muss sich nicht gleich ein Jahr binden.

Was wir gut finden: Echter E-Commerce-Fokus, kompletter Shopware-Stack ab Werk, Admins mit Shopware-Know-how direkt am Telefon, flexible Abrechnung und PHP Extended Support – praktisch, wenn ein Shopware-5-Altshop noch nicht migriert ist.

Nachteil: Nichts für Sparfüchse. Wer einen kleinen Shop mit ein paar Bestellungen im Monat betreibt, zahlt hier für Service und Ausfallsicherheit, die er (noch) nicht braucht. Außerdem richtet sich die Oberfläche klar an Techniker – ohne Agentur oder Entwickler an der Seite wirkt das Kundenportal schnell etwas sperrig.

Für wen? Shops mit spürbarem Umsatz, Traffic-Peaks durch Kampagnen oder TV-Auftritte und alle, die nachts ruhig schlafen wollen, weil jemand anders auf die Server aufpasst.

Shopware Hosting bei Profihost

Ja die Jungs von Profihost haben den Namen definitiv verdient. Es sind einfach Profis die auf alles eine Antwort haben und deren Server reibungslos laufen. Die Reseller-Server sind übersichtlich und das Flex-Hosting eine interessante Option seinen Vertrag modular anzupassen.
Der Support ist sehr persönlich. Man telefoniert, schreibt E-Mails oder sogar SMS mit seinem persönlichen Berater. Das ist schon ein Luxus den man ungern missen mag.

Auch, bei Servern, die Option CPU-Kerne, Speicher und Arbeitsspeicher gesondert hinzu zu buchen sind nicht zu verachten fordern aber ihren Preis. Hier sollte man jedoch nicht auf den Preis achten, sondern die optimale Umgebung für seine Shopware Umgebung als Investition betrachten.

Nachteil: Bei Servern – nichts für Sparfüchse sondern einfach für Profis die sich mit illustren Kunden wie Frosta, Trigema & Co. einreihen möchten. Die Pakete sind durch die ganzen Zusatz-Optionen auch ein Stück weit unübersichtlich. Bei Shopware Webhosting Paketen wiederum bekommt man schon fast wieder zu viel des Guten, wie zum Beispiel 100GB SSD-Webspace für schlappe 25 €. Sogar die Server mit über 100 € / Monat haben gerade einmal 50 GB. Man fängt also am besten erst einmal klein an, wird dann reich und bucht dann einen amtlichen Server mit viel Karamba.

Shopware Server bei Hosteurope

Hosteurope war der erste Anbieter auf deren Servern wir Shopware Shops installiert und den Anbieter seinerzeit auch gerne empfohlen haben. Das war aber zu Shopware 4 Zeiten und ab Shopware 5 gab es zu viele Probleme, so dass wir uns für einen Server bei Timme Hosting entschlossen haben und seitdem damit sehr zufrieden sind.

Da aber mittlerweile ein guter Freund bei Hosteurope arbeitet und auch schon vorher ein anderer Kumpel dort gearbeitet hat empfehle ich Hosteurope trotzdem. Zum Beispiel für WordPress Seiten. Das geniale bei Hosteurope ist einfach der 24/7-Support, der mir damals nicht selten mitten in der Nacht ein bestimmtes Körperteil gerettet hat.

Shopware Server bei Mittwald

Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Das Marketing ist super, der Support weiß auf jede Nachbohr-Frage eine kompetente Antwort abzuliefern aber als wir uns seinerzeit entschlossen hatten einen eigenen Hosting Service auf größeren Servern von Mittwald zu realisieren haben wir uns alle Zähne ausgebissen.

In unserem nahen Agentur-Umfeld gab es auch einen Kollegen der ähnliches zu berichten hatte und von Mittwald definitiv abrät und stattdessen (genau wie wir) Timme Hosting empfiehlt.

Was ich bei Mittwald empfehlen kann ist der AVV-Manager der sehr praktisch ist um mit seinen Kunden AV-Verträge online abzuwickeln und Kunden digital aber rechtskräftig unterschreiben zu lassen.

Shopware Shops – as a Service

Eine Alternative zum „normalen“ Shopware Hosting gibt es auch noch. Das sind sogenannte Software as a Service oder kurz SaaS Anbieter. Hier bekommt man Shopware nicht nur vorinstalliert sondern etwaige Versions- und Sicherheitsupdates werden ebenfalls vom Anbieter übernommen.

Seit Shopware 6 kann man diesen Service auch direkt bei Shopware selbst buchen und seinen Shop in der Shopware Cloud hosten. Im Fokus stehen bei SaaS Anbietern Nutzer mit weniger Vorkenntnis bei eben so wenig Zeit, Lust und Geld irgendwelche Updates zu machen für die kein Mensch Zeit hat. Shopify hat hierbei vorgemacht, wie es funktionieren kann. Der Kunde kümmert sich um den Verkauf, der Anbieter hält den Rücken frei und sorgt für einen reibungslosen Ablauf bei der Technik.

Vorteil 1: Man ist schnell startklar ohne technisches Vorwissen.

Vorteil 2: Die Shops sind laut persönlicher Anfrage “Höhle der Löwen ready”. Sprich wer ein gutes Produkt hat, und der Shop zu Spitzenzeiten eine Auslastung von mehreren tausend Nutzern auf seiner Seite hat, kann sich auf eine Infrastruktur verlassen, die als selbst gehosteter Shopware Shop weit mehr kosten würde.

Nachteil 1: Shopware schneidet sich, genau wie Shopify, von jedem verkauften Kuchen ein Stück ab. Je nachdem wie groß der Kuchen am Ende ist, lohnt sich eher eine Installation auf dem eigenen Server durch eine hochprofessionelle Shopware Agentur wie uns.

Nachteil 2: Es können nicht alle Plugin aus dem Shopware Community Store entwickelt werden und wurden, sondern nur solche, die speziell für das neue Shopware App System entwickelt wurde.

Nachteil 3: Bei Shops in der Shopware Cloud ist es zudem nicht möglich per FTP oder SSH auf den Server zuzugreifen. Für einige ist das ein Segen weil man nix kaputt machen kann, für alteingesessene Shopware Nutzer eher ein Fluch da man viel weniger Anpassungen selbst erledigen kann.

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